SW-Bild eines Wiener Schnitzels

APA/GÜNTER R. ARTINGER

Essen auf der Flucht - Geschichte der Stadt

Küche der Erinnerung
Wien in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Küche der Erinnerung

Jeder Mensch hat ganz eigene, kulturell geprägte Koch- und Essgewohnheiten. Welche symbolische und auch politische Bedeutung das eigene Essen im historischen Kontext des Exils haben kann, zeigen die Ausstellung "Küche der Erinnerung. Essen & Exil. 1938 bis 1945" in der Österreichischen Exilbibliothek im Literaturhaus Wien sowie das gleichnamige Buch. Fluchtberichte, Fotografien und Rezeptsammlungen zeugen davon, wie Essen und Kochen zu "stabilisierenden Elementen" im Exil wurden. Angefangen mit der Gastlichkeit vor dem Jahr 1938, thematisieren Ausstellung und Buch das Essen auf der Flucht, aber auch in den Exilländern, wo einige Menschen eigene Lokale mit heimischen Gerichten auf der Speisekarte aufsperrten. - Gestaltung: Jakob Fessler


Wien in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Das Gebär- und Findelhaus soll die hohe Mordrate an unerwünschten Neugeborenen senken. Die Studenten erheben die Waffen und kämpfen gegen die absolutistische Unterdrückung. Eine Baronin gründet den ersten demokratischen Frauenverein und schafft sich damit mächtige Feinde. Dieses Umfeld bildet den historischen Hintergrund für einen Roman über das Wien in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts. Die Autorin ist Sabrina Schmid, ihr Debütwerk ist als E-Book erschienen.- Gestaltung Hanna Ronzheimer

Service

Veronika Zwerger/Ursula Seeber:
Küche der Erinnerung. Essen & Exil. 1938 bis 1945.
new academic press Verlag
Mi, 26.9.2018, 19.00 Uhr
Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation mit Lesung & Gespräch u.a. mit Lore Segal
Österreichische Exilbibliothek/Literaturhaus Wien
Literaturhaus
Sabrina Schmid
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