Muslimische Mode, Menasses " Hauptstadt " im Theater, Turner-Preisträger in spe

Beiträge

  • Tate Britain zeigt Turner-Preisträger in spe

    In der Londoner Tate Britain sind zurzeit die Werke der vier Nominierten für den Turner-Preis 2018 zu sehen. Der Preis gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen für zeitgenössische Kunst und ist mit insgesamt 40.000 Pfund dotiert. Am 4. Dezember erfolgt die Bekanntgabe des oder der diesjährigen Preisträgers/in. Die Ausstellung in der Tate Britain ist noch bis Anfang Jänner zu sehen.

  • Vienna Contemporary mit Schwerpunkt auf Armenien
  • "Die Hauptstadt" als Bühnenstück

    Robert Menasse hat mit seinem Roman "Die Hauptstadt" über die Krise und die Zukunft der EU, im letzten Jahr für Furore gesorgt, monatelang die Bestseller-Listen angeführt, und im Oktober dafür den Deutschen Buchpreis zuerkannt bekommen. "Zeitgenossenschaft" so das Urteil der Buchpreisjury damals "ist darin literarisch so realisiert, dass sich Zeitgenossen im Werk wiedererkennen und Nachgeborene diese Zeit besser verstehen werden". In einer Theaterfassung wurde das Werk bereits Anfang des Jahres in Zürich gezeigt, jetzt eröffnet das Wiener Schauspielhaus, das seinen Weg eines politisch engagierten, ästhetisch und inhaltlich avancierten Autorentheaters weitergehen möchte, seine Spielsaison mit einer neuen Dramatisierung von Menasses "Die Hauptstadt".

  • Contemporary Muslim Fashions

    Das de Young Museum in San Francisco präsentiert eine Ausstellung über zeitgenössische muslimische Mode. Das Museum macht damit auf einen Trend aufmerksam, der schon lange auf Plattformen wie Instagram und YouTube zelebriert wird: Muslimische Mode ist en vogue. Selbst Ketten wie H&M oder Designer wie Oscar de la Renta sind längst auf den Trend eingestiegen. Der aus Österreich stammende Max Hollein hat nicht ganz zwei Jahre lang das Fine Arts Museum of San Francsico geleitet, zu dem auch das de Young gehört. Dieses verlässt er jetzt mit seiner letzten Ausstellung "Contemporary Muslim Fashions" und geht als Direktor an das Metropolitan Museum in New York.

  • Martial Solal im Wiener Porgy and Bess

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