Ende mit Ausblick

Herbert Maurer über sein Leben mit dem Tod
Thomas Bruckner über Wunderheiler

Herbert Maurer über sein Leben mit dem Tod

Als Grabredner muss Herbert Maurer nicht reden, sondern vor allem zuhören - um dann Geschichten erzählen zu können. Für seine Arbeit bei Beerdigungen gibt es kein Rezept. Jeder Mensch ist einzigartig, und diese Einzigartigkeit ist das schönste, was man hat. Herbert Maurer hat sich eingehend mit der armenischen Kultur beschäftigt. Dort wird am jährlichen Sterbetag eines Verblichenen ein Fest gefeiert. Auf die Lebendigkeit des Menschen wird dabei nicht vergessen, sie wird zelebriert, so Herbert Maurer.- Gestaltung: Jakob Fessler


Thomas Bruckner über Wunderheiler

Ein Tumor im Kopf - diese Diagnose reißt den Journalisten Thomas Bruckner mitten aus dem Leben. Doch es ist ein gutartiger Tumor, und bis zur Operation bleibt ihm noch ein halbes Jahr Zeit. Bruckner beschließt, einen Blick in die Welt der Wunderheiler zu werfen - als Patient und als investigativer Journalist zugleich: Thomas Bruckner besucht einen Dorfheiler im Waldviertel, aber auch einen berühmten Wunderheiler in Brasilien, der täglich hunderte Menschen aus aller Welt behandelt. In der Szene der Alternativmedizin tummeln sich viele Scharlatane, aber auch manch einer mit scheinbar wirklich übersinnlichen Kräften. Besonders überrascht war Thomas Bruckner vom philippinischen Heiler William Nonog, ein ungepflegter älterer Mann mit Schlapphut , in dessen Wartezimmer der Spruch hängt: "Beer is the reason to get up every afternoon". Seine vielfältigen Erfahrungen mit selbsternannten Wunderheilern auf der ganzen Welt hat Thomas Bruckner in einem - trotz der Schwere des Themas - immer wieder amüsanten Buch aufgeschrieben, das bei Picus erschienen ist. "Wundersuche - von Heilern, Geblendeten und Scharlatanen" heißt es.- Gestaltung: Hanna Ronzheimer

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