Android-Maxerl

GOOGLE

IT-Monopole

1. Die Marktmacht von Google & Co.
Gestaltung: Julia Gindl

2. "Einfach zu bedienen" als Verkaufsargument
Ein Kongress zur Nutzerfreundlichkeit
Gestaltung: Sylvia Andrews

1. Eine Rekordstrafe von 4,34 Milliarden Euro hat die EU-Kommission gegen den US-amerikanischen IT-Konzern Google verhängt: Google würde seine Marktmacht missbrauchen und gegen Kartellrecht verstoßen, argumentiert die EU-Kommission im Juli. Wollen Smartphone-Hersteller Googles Betriebssystem Android nutzen, müssten sie sich an verschiedene Vorgaben halten.
Der IT-Konzern hat etwa Mobilfunkanbieter und Smartphone-Hersteller dafür bezahlt, nur Googles Such-App auf dem Smartphone vorzuinstallieren.
Google hatte 90 Tage Zeit, um die kritisierten Geschäftspraktiken einzustellen. Der IT-Konzern möchte allerdings gegen die Entscheidung der EU-Kommission Berufung einlegen.

Welche Konsequenzen hat das Urteil der EU-Wettbewerbshüter für Nutzerinnen und Nutzer und für den Markt? Es ist nicht die erste Strafe, die die EU-Kommission dem IT-Konzern aufbrummt. Julia Gindl hat sich angeschaut, vor welchen Herausforderungen die Wettbewerbshüter am Online-Markt stehen und welche Rolle hier Preisalgorithmen spielen.

2. Ob bei Apps, Bedienungsanleitungen oder Endgeräten verschiedensten Formats: Die Erfahrungen der Nutzer im Umgang mit ihren Produkten stehen zunehmend im Fokus des marktwirtschaftlichen Interesses. Denn zufriedene Nutzerinnen und Nutzer sind die beste Werbung. Schließlich hilft das leistungsfähigste Gerät nicht, wenn man es nicht bedienen kann.
Im Alltag findet sich allerdings nicht jeder im digitalen Dschungel immer komplexer werdender Möglichkeiten zurecht, auch weil die Konsumenten längst nicht nur Digital Natives sind. Das gilt vom Onlineshopping bis zum Arbeitsmarkt, wo die Bedienung diverser Geräte oder Programme selten Rücksicht auf mangelnde technische Begabungen nimmt.
Um welchen Anwendungsbereich es auch gehen mag: Usability, also Nutzerfreundlichkeit, ist das A & O kommerziellen Erfolgs. Den großen Konzernen ist das durchaus bewusst, und sie tun viel dafür, um ihre Kundschaft besser zu verstehen. Dafür haben sie auch entsprechende Werkzeuge entwickelt.
Wie große Internetplayer von Google bis Alibaba Zahlen und Messwerte sprechen lassen und was sie sonst noch so tun, um ihre Nutzerinnen und Nutzer bei Laune zu halten, hat Sylvia Andrews beim diesjährigen World Usability Congress in Graz erfahren.


Moderation und Redaktion: Franz Zeller

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