Auf der Suche nach dem geringsten Luftwiderstand

Windschnittig entlang der Stromlinie.
Über Windschlüpfrigkeit und Strömungswiderstand.

Die Heckflosse hat etwas. Vor allem etwas gegen den Luftwiderstand. Aber sie hat auch Symbolkraft: diese gewisse Schnittigkeit, Dynamik und einen Touch von Modernität. Angefangen vom Zeppelin und der Luftfahrt begannen Ingenieure in den 1920er-Jahren, sich mit der Aerodynamik zu befassen. Schneller, reibungsloser und effizienter sollten die Autos werden, zunächst die Rennwagen, dann auch die ganz normalen PKW.

Heute scheint die Stromlinienform in der privaten Mobilität keine große Rolle mehr zu spielen - größer, breiter, höher könnte als neue Maxime gelten. Doch überall sonst, wo es darum geht, schneller und effizienter zu sein, wird an der Reduktion des Luftwiderstands geforscht. Flugzeuge sparen dank Nanobeschichtungen Kerosin. Riesige Planen über Containerschiffen könnten stark bremsende Luftwirbel reduzieren und in der Folge den Treibstoffverbrauch senken. Skispringer und -Flieger testen ihr neues Material und Können im Windkanal. Und auch die Entwicklung von Rennrad-Helmen ist noch nicht abgeschlossen. Aerodynamische Konstruktionen bedeuten meist, dass es auf einer anderen Seite Abstriche zu machen gilt - sei es beim Design, bei der Belüftung oder der praktischen Umsetzung.

Gestaltung: Barbara Zeithammer

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