Gerrit Reinmüller über das gemeinsam getrennte Leben

"Ein ordentliches Leben". Von Gerrit Reinmüller. Es liest: Silvia Meisterle. Gestaltung: Edith-Ulla Gasser

"Ein ordentliches Leben" heißt der heute vorgestellte Text der in Graz aufgewachsenen Autorin Gerrit Reinmüller. Was ist "ordentlich", und für wen? Besonders, wenn zwei Menschen zusammenleben, werden Unterschiede in der Auffassung von Ordnung spürbar, und das führt oft weit über Äußerlichkeiten hinaus. Es geht nicht nur um Fragen der Sauberkeit oder darum, welche Gegenstände an welchem Ort ihren Platz haben sollen. Es geht auch um Lebenshaltung, Herkunft und Zukunftsvorstellungen. Fragen, die häufig gar nicht angesprochen werden, die aber umso ausschlaggebender sein können.

Die in Wien lebende Autorin Gerrit Reinmüller, Jahrgang 1978, ist ausgebildete Konferenzdolmetscherin. Sie arbeitete als Übersetzerin in den USA, anschließend fünf Jahre für eine Menschenrechtsorganisation in Kolumbien. In ihrer Kurzgeschichte "Ein ordentliches Leben" treffen ein Mann und eine Frau nach einer Weile des Getrenntseins wieder im gemeinsamen Haus aufeinander;- und damit auch zwei Lebensentwürfe, die verschiedener nicht sein könnten!

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Gerrit Reinmüller, "Ein ordentliches Leben", Manuskript, 2018

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