Bauten und Bildgeschichten

Graphic Novel: Schwanzer - Architekt aus Leidenschaft
Bernd Bienert: Zeitreise im Metro Kino

Graphic Novel: Schwanzer - Architekt aus Leidenschaft

Karl Schwanzer war ein visionärer und dennoch - außerhalb von Fachkreisen - wenig beachteter Architekt. Seine wichtigsten Bauwerke sind das 20er Haus, heute 21er Haus genannt; das sogenannte Philips-Haus an der Einfahrt nach Wien auf der Triester Straße; der Neubau der Universität für Angewandte Kunst in Wien; sowie die BMW-Zentrale in München, deren vier runde Türme von einem zentralen Schaft abgehängt sind.
Karl Schwanzers Nachlass hat sein Sohn Martin Schwanzer, ebenfalls Architekt, in den letzten Jahren aufgearbeitet. Um das Leben und Wirken von Karl Schwanzer einer breiteren Öffentlichkeit nahezubringen, kommt im Birkhäuser Verlag jetzt eine Biographie heraus - und zwar in Form eines Comics. Heute Abend wird die Graphic Novel "Schwanzer - Architekt aus Leidenschaft" im Wien Museum am Karlsplatz vorgestellt. Gezeichnet wurde sie vom Animationsfilmemacher Benjamin Swiczinsky.- Gestaltung: Anna Soucek


Bernd Bienert: Zeitreise im Metro Kino

Der Regisseur Bernd Bienert taucht mit seiner Gruppe Teatro Barocco tief in die Vergangenheit ein. Seine Inszenierungen machen den historischen Kontext, in dem eine Oper entstanden ist , für ein zeitgenössisches Publikum erleb- und greifbar. Die Darstellerinnen bewegen sich im strengen Korsett historischer Gesangs- und Schauspieltechniken; Make-up, Kostüme und Bühnenbild sehen aus wie auf alten Abbildungen, und das Orchester spielt auf historischen Instrumenten. Jetzt geht Bernd Bienert noch einen Schritt weiter. Aus der vielgelobten Inszenierung der Mozart-Oper "Le Nozze die Figaro" des Teatro Barocco entstand ein Film - für all jene, die die Aufführungen im Schloss Laxenburg verpasst haben oder sie erneut sehen wollen. Allerdings - und hier wird Bienerts Liebe zum historisch akkuraten "Re-Enactment" wieder einmal deutlich - handelt es sich um einen Stummfilm. Zu erleben ist diese Zeitreise am kommenden Sonntag und dann wieder am 6. Jänner im Metro Kinokulturhaus in Wien.- Gestaltung: Sophie Menasse

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