Freiraum für Kultur

15 Jahre Hunger auf Kunst und Kultur
Gogols Wij - der erste Horrorfilm der SU

15 Jahre Hunger auf Kunst und Kultur

Die Initiative "Hunger auf Kunst und Kultur" ermöglicht es mit dem Projekt "Kulturpass" auch jenen Menschen, am kulturellen Leben ihrer Stadt teilzuhaben, die unterhalb der Armutsgrenze leben und sich Kultur eigentlich nicht leisten können. Über 200 Kultureinrichtungen allein in Wien beteiligen sich an der Aktion und vergeben gratis Eintrittskarten an Personen mit Kulturpass. Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der Initiative "Hunger auf Kunst und Kultur" ist nun ein Buch erschienen, in dem die Betroffenen ihre Geschichten erzählen. "Von der Würde der Wellen und den Grenzen des Gugelhupfs" wurde von Stefanie Panzenböck und Monika Wagner herausgegeben und ist im Verlag Bibliothek der Provinz erschienen.- Gestaltung: Sophie Menasse


Gogols Wij - der erste Horrorfilm der SU

Basierend auf der gleichnamigen, phantastischen Erzählung Nikolai Gogols, wurde die Verfilmung des "Wij" des jungen Drehbuch- und Regieduos Konstantin Erschow und Georgij Kropatschjow zum ersten Horrorfilm der sowjetischen Kinogeschichte. Der gogol'schen Vorlage von 1835 verpflichtet, steht der junge Priesterseminarist Choma Brut im Zentrum der Handlung. Auf dem Weg durch die ländliche Ukraine wird er von einer alten Hexe verzaubert, die er im Zweikampf erschlägt, und die sich im Tod als die schöne junge Tochter eines Adeligen entpuppt. Choma Brut wird zu ihrem Totengebet verpflichtet, dabei erwacht die Frau jede Nacht zum Leben und sucht den trinkfreudigen Geistlichen mit Gespenstern und dem Erdgeist Wij in einer Kirche heim. Mit rund 30 Millionen Zuschauern wurde der "Wij" zum Kassenschlager des Kinojahres 1968 in der Sowjetunion.- Gestaltung: Roman Tschiedl

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