Eine historische Familientragödie als Buch

Und der See schweigt
Warum eine Frau die Geschichte von Leben und Unfalltod ihrer Ahnen aufschrieb

Als Kind besuchte Susanne Huber mit ihrem Großvater oft die Gedenktafel in Zell am See, die an eine Tragödie in ihrer Familie erinnert. Am 20. Jänner 1917 ertranken der Bergbauer Georg Illmer, vier seiner insgesamt elf Kinder, sein Knecht und seine Magd im Zeller See. Die Verunglückten wurden nie gefunden, nur der umgekippte hölzerne Kahn, mit dem sie über den See fahren wollten. Als Erwachsene versuchte Susanne Huber der Geschichte ihrer Ururgroßeltern auf den Grund zu gehen. In ihrem ersten Buch schrieb die AHS-Lehrerin die Erinnerungen ihres Großvaters an die übriggebliebene Familie nieder und zeichnet das harte Leben einer armen Bauernfamilie zur Zeit des ersten Weltkriegs nach.

Gestaltung: Johanna Steiner


Moent-Echo: Lukas Tremetsberger


Wort der Woche: Marie-Claire Messinger

Service

Susanne Huber (2018): Und der See schweigt. Rupertus Verlag

Sendereihe