Marienstatue

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Maria - Jungfrau und Gottesmutter

"Wofür braucht Gott eine Mutter?" - Zum katholischen "Hochfest der Gottesmutter" am ersten Tag des Jahres lädt MEMO zu einem theologisch-kunsthistorischen Streifzug zur "Jungfrau und Gottesmutter" aus Nazareth ein. - Gestaltung: Markus Veinfurter

Der 1. Jänner hat viele Namen: im modernen Kalender "Neujahr", im alten, kirchlichen Kalender "Beschneidung des Herrn" - und in der römisch-katholischen Kirche neuerdings nicht nur "Weltfriedenstag", sondern auch das "Hochfest der Gottesmutter".
Das einfache Mädchen aus Nazareth wird im Laufe des Kirchenjahres oft gefeiert: "Mariä Empfängnis", "Mariä Geburt", "Mariä Himmelfahrt" - um nur drei Beispiele zu nennen. Am 1. Jänner stellt die römisch-katholische Kirche ihre Eigenschaft als "Mutter Gottes" in den Mittelpunkt.

Doch an diesem theologischen Konzept scheiden sich die Geister. In der orthodoxen Tradition spricht man lieber von "theotokos" - von der "Gottesgebärerin". Und in den Kirchen der Reformation tut man sich mit der katholisch-orthodoxen Mariologie überhaupt schwer.

Maria - und ihre unterschiedlichen theologischen Sichtweisen - hat durch die Jahrhunderte auch immer wieder Künstlerinnen und Künstler bewegt und inspiriert. Die Reihe MEMO lädt daher am ersten Tag des Jahres zu einem theologisch-kunsthistorischen Streifzug zur "Jungfrau und Gottesmutter" aus Nazareth ein.

Sendereihe

Gestaltung

  • Markus Veinfurter