Theater, Ausstellung und Jazz

Die Ö1 Club-Sendung.
1. Premiere im TAG Wien
2. Leonard Bernstein - Ein New Yorker in Wien
3. Multiinstrumentalist Jamie Saft

Premiere im TAG- Theater an der Gumpendorferstraße in Wien
Am 2.Februar hat im TAG- im Theater an der Gumpendorferstraße in Wien das Stück "Kirschgarten - Eine Komödie ohne Bäume" frei nach Anton Tschechows gesellschaftskritischer Komödie "Der Kirschgarten" Premiere. Regisseur ist der Litauer Arturas Valudskis. "Der Kirschgarten" von Anton Tschechow beschäftigt sich mit verarmten russischen Landadeligen Anfang des 20. Jahrhunderts, deren Lebensentwürfe nicht mit der Realität übereinstimmen. Arturas Valudskis hat dieses Stück in die Gegenwart transferiert, und zeigt, wie es im Pressetext heißt: die exemplarische Tragikomik des Festklammerns an einer Vergangenheit, die sich in Auflösung befindet. "Kirschgarten - Eine Komödie ohne Bäume" von Arturas Valudskis hat am 2. Februar im TAG-Theater an der Gumpendorferstraße in Wien Premiere. Vorstellungsbeginn ist um 20.00 Uhr.

Leonard Bernstein - Ein New Yorker in Wien
"Ich genieße Wien unglaublich - so sehr man das als Jude überhaupt kann." Der Komponist Leonard Bernstein schrieb diesen Satz im Jahr 1966 in einem Brief an seine Eltern. Den Musiker verband eine lebenslange Beziehung mit Wien. Von 1966 bis zu seinem Tod 1990 kam er, vor allem für seine Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern, immer wieder in die österreichische Bundeshauptstadt. Im vergangenen August wäre Leonard Bernstein 100 Jahre alt geworden. Das nahm das jüdische Museum zum Anlass und widmete dem Dirigenten und Komponisten eine Ausstellung mit dem Titel Leonard Bernstein. Ein New Yorker in Wien, die nicht nur das Verhältnis des New Yorker Künstlers zur Musikstadt Wien in den Mittelpunkt stellt, sondern sich auch mit seinen jüdischen Wurzeln befasst und den Musiker auch als politischen Menschen würdigt. Die Schau ist noch bis zum 28. April im jüdischen Museum in Wien zu sehen.

Multiinstrumentalist Jamie Saft
Der Kulturverein "waschaecht" lädt diesen Sonntag, am 3. Februar, den Pianisten Jamie Saft zu einem Konzert in den Spiegelsaal des ehemaligen Welser Hotels Greif. Der New Yorker Jazzmusiker ist ein enger Vertrauter des Komponisten und Saxophonisten John Zorn und gilt als genialer Tausendsassa im Bereich Klavier und elektronischer Musik. Als Multiinstrumentalist arbeitet Jamie Saft mit so unterschiedlichen Künstlern wie Beastie Boys, Laurie Anderson oder dem Schlagzeuger Robert "Bobby" Previte zusammen und auf seiner neuen Solo-CD "In Genova" kann man Song-Adaptionen von Stevie Wonder, Joni Mitchell, John Coltrane oder Jimi Hendrix hören. Am kommenden Sonntag, das ist der 3. Februar, spielt er ab 18. 00 Uhr im Spiegelsaal Hotel Greif in Wels.

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TAG Wien
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