Anklang

Universelle Vielseitigkeit - Erinnerungen an Anny Schlemm
Ausschnitte aus Werken von Friedrich Smetana, Jacques Offenbach, Giacomo Puccini, Ruggero Leoncavallo, Eduard Künneke, Leo Fall u.a. Gestaltung: Christoph Wagner-Trenkwitz.

In ihrer fast 60 Jahre umspannenden Karriere hat die 1929 - vor 90 Jahren - in Neu-Isenburg bei Frankfurt geborene Anny Schlemm diverse stimmliche Verwandlungen durchgemacht: Von der Soubrette über den jugendlich-lyrischen zum lirico-spinto-Sopran, dann zum Mezzosopran und schließlich ins Charakterfach.

Ohne all die Rollen ihrer Studiotätigkeit, vor allem bei deutschen Rundfunkanstalten, mitzurechnen, hat sie auf der Bühne über 120 Partien gestaltet - doch ganz egal in welchem Fach und egal ob lyrisch empfindsam, spielerisch kokett, finster bedrohlich oder als Operetten-Diva mit augenzwinkerndem Charme: die individuell timbrierte Stimme der Schlemm war stets wiedererkennbar - und ihr facettenreiches Ausdrucksvermögen, ihre bewegende Gestaltungskraft, ihre pointierte Textbehandlung und ihre enorme Verwandlungskunst unvergleichlich.

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Gestaltung