Kämpfer auf einem Grünstück im Osten Syriens

APA/AFP/DELIL SOULEIMAN

IS-Kämpfer: Welche Verantwortung übernimmt Europa?

Etwa 100 IS-Kämpfer aus Österreich halten sich derzeit noch in den Kriegsgebieten in Syrien und im Irak auf, 30 von ihnen, so wird geschätzt, sind österreichische Staatsbürger. Auch einige österreichische Frauen, die dem Ruf der Terrororganisation gefolgt sind, halten sich mit ihren Kindern noch in ehemals vom IS kontrollierten Gebieten auf; zumindest eine Frau, die derzeit in einem kurdischen Gefangenenlager ist, möchte zurück nach Österreich.
Was soll mit den IS-Kämpfern geschehen - holt man sie nach Österreich zurück und macht ihnen hier den Prozess, wie es US-Präsident Donald Trump für alle Foreign Fighters aus Europa angeregt hat? Selbst wenn man sie lieber nicht mehr haben will: Kann man ihnen die Einreise überhaupt verweigern? Wie gut funktioniert die Deradikalisierung hierzulande, und ist der IS wirklich tot?

Darüber diskutieren:

Ramazan Demir, Imam, Leiter der islamischen Gefängnisseelsorge in Österreich
Peter Goldgruber, Generalsekretär im Innenministerium
Walter Obwexer, Europarechtsexperte, Universität Innsbruck
Petra Ramsauer, Journalistin und IS-Expertin

Diskussionsleitung: Elisa Vass

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