Bölls "Katharina Blum" im Werk X, Jazz-Musik aus Frankreich, Akkordeonfestival

1. Die verlorene Ehre der Katharina Blum im Werk X
2. Vincent Peirani und Emile Parisien im Wiener Konzerthaus
3. Akkordeonfestival eröffnet in Wien

Beiträge

  • Die verlorene Ehre der Katharina Blum" auf der Bühne

    Er war Nachkriegsliterat, Nobelpreisträger und hat sich in seinen Werken kritisch mit politischen und gesellschaftlichen Themen auseinandergesetzt: Heinrich Bölls Erzählung "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" aus dem Jahr 1974, in der eine junge Frau Opfer der menschenverachtenden Berichterstattung der Boulevardpresse wird, hat kaum an Aktualität verloren. Angesichts der missbräuchlichen Verwendung von Social Media und Fake News, gewinnt Bölls Text etwas erschreckend Zeitloses. Nach der Verfilmung im Jahr 1975 unter Volker Schlöndorff und mit Angela Winkler, hat das Theater Werk X in Wien nun Bölls Original unter der Leitung von Harald Posch für die Bühne inszeniert.

  • Vincent Peirani und Emile Parisien im Wiener Konzerthaus

    Vincent Peirani und Emile Parisien gehören zu den talentiertesten Jazz-Musikern Frankreichs und werden immer wieder als Impulsgeber der aktuellen Jazz-Generation bezeichnet. Seit Jahren sorgen die beiden Franzosen in unterschiedlichsten Formationen für volle Konzerthäuser und begeisterte Kritiken. Ebenso aufregend wie ungewöhnlich ist schon die musikalische Grundkonstellation der beiden: Der Akkordeon-Erneuerer Vincent Peirani trifft auf den Alt-Saxofonisten Emile Parisien. Das Duo wurde bereits vielfach ausgezeichnet. Morgen Freitag gastieren Peirani und Parisien im Wiener Konzerthaus mit ihrem Programm Belle Epoque.

  • Akkordeonfestival eröffnet in Wien

    Ab übermorgen Samstag steht beim Internationalen Akkordeonfestival in Wien wieder der Klang der "Quetschen" im Mittelpunkt. Bereits zum 20. Mal findet das Festival heuer statt. Eröffnet wird der ein Monat andauernde, musikalische Reigen vom Quintett "Alma", das traditionelle Volksmusik neu interpretiert.

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