Aztekenruine

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Der Untergang des Aztekenreiches

Hernán Cortés bricht zur Eroberung Mexikos auf.
Gestaltung: Hanna Ronzheimer

Am 18.2.1519 bricht der spanische Eroberer Hernán Cortéz mit seinen Truppen nach Mexiko auf. Am 21. April 1519 landeten sie an der mexikanischen Küste. "Wir sind ans Meeresufer gegangen, um sie dort zu sehen. Gar sehr schreckt einen das Feuer, das sie ausstoßen, indem es einen in Angst versetzt und den Kopf einschlägt. Denn ihre Feuerrohre erschrecken einen und es riecht verbrannt. Und sie gehen schnell auf ihren Hirschen daher. Sie (die Hirsche) schauen genau nach den Seiten und sie haben Hinterpanzerung und Seitenpanzerung. Es erschreckt einen sehr, wenn sie traben und wenn sie galoppieren", berichten Späher der Mexica (besser bekannt als Aztek_innen) ihrem Herrscher (Libro de los
Guardianes y Gobernadores de Quauhtinchan, Blatt 1r, zit. nach Riese 2011: 265).

Erstaunlich rasch gelang es Hernán Cortés, den Aztekenherrscher Moctezuma II festzunehmen und in seinen eigenen Mauern gefangen zu halten. Viel zu lange hatte Moctezuma, der König der Azteken, mit kriegerischem Widerstand gewartet - weil er sich, so die Legende, nicht sicher war, ob mit Hernán Cortés vielleicht der Gott Quetzalcoatl vor ihm stand, deren Wiederkehr in den Schriften der Azteken geweissagt wird. Hernán Cortés ging als brutaler, aber auch listiger Eroberer in die Weltgeschichte ein.

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