Die Unterschrift von Sylvia Plath

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Ein Blick in die Depression

Internationaler Frauentag 2019: "Die Glasglocke". Von Sylvia Plath (aus dem Englischen von Reinhard Kaiser). Es liest Eva Mayer. Gestaltung: Julia Zarbach.

1953 geht die ehrgeizige Collegestudentin Esther Greenwood für einen Monat als Volontärin einer Modezeitschrift nach New York. Die Eindrücke der Großstadt verwirren sie, führen sie in ein Stimmungstief und schließlich in eine Existenzkrise.

"Die Glasglocke" ist Sylvia Plaths erster Roman. Vier Wochen nach der Veröffentlichung 1963 nahm sich die Autorin das Leben. Ihr Buch avancierte bald zum Kult, beschrieb es doch wie nie zuvor die Stimmungslage junger Frauen, ihre Zerrissenheit angesichts gesellschaftlicher Anforderungen.

Sylvia Plath, geboren 1932 in Boston, verheiratet mit dem Dichter Ted Hughes, wurde mit dem Roman "Die Glasglocke" und dem Gedichtband "Ariel" posthum zu einer Ikone der internationalen Frauenbewegung.

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