Eine Frau steht in einem Treppenhaus

DPA/JULIAN STRATENSCHULTE

Seelischer Drahtseilakt im Netz

Psychosen im sozialen Kontext.
Von Sabrina Adlbrecht

Psychische Erkrankungen betreffen den ganzen Menschen und sein psychosoziales Umfeld. Für die Genesung spielt das soziale Netz von Patienten und ihren Angehörigen eine wesentliche Rolle: Partnerbeziehungen, Familie, Schule, Arbeit ebenso wie das gesamte Gesundheits- und Sozialsystem. Diese sind ihrerseits wiederum Spiegel gesellschaftspolitischer Veränderungen, und diese Dynamiken wirken sich zwangsläufig auf den Umgang mit psychisch Kranken aus.

Welche Familienmodelle gibt es heute und wie können diese im Fall einer psychischen Erkrankung optimal unterstützt werden? Wie können Freund/innen und Kolleg/innen bestmöglich helfen? Wie funktionieren unsere sozialen Netzwerke und wie kommunizieren sie? Welche Chancen und Risiken eröffnen die neuen sozialen Medien? Wen erreichen Hilfsangebote und wen nicht? Welche Bedeutung wird Arbeit in Zukunft haben? Das sind einige sehr grundsätzliche Fragen, mit denen sich auch die Psychiatrie verstärkt auseinandersetzen muss, um effizientere Unterstützung zu ermöglichen.

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