Symbolische Darstellung von Yemaya

ORF/ISABELLE ORSINI-ROSENBERG

Yemaya - Mutter der Fischkinder

Mächtig und stark, mit dunkler Haut und wunderschönen langen Haaren - Yemayá war ursprünglich die Gottheit eines Flusses im Yoruba-Land, im Gebiet des heutigen Nigeria, Benin und Togo. Ihr Name bedeutet "die Mutter, deren Kinder Fische sind".

Ab dem sechzehnten Jahrhundert wurden viele Anhängerinnen und Anhänger von Yemayá und anderen sogenannten Orishas aus Westafrika verschleppt und versklavt. Vor allem darum ist der Glaube an Yemayá heute weltweit verbreitet. Ganz besonders in Süd- und Nordamerika, der Karibik und in Brasilien, wie der Religionswissenschaftler Gerald Hödl von der Universität Wien erklärt.

Andrea Eckert und Florian Teichtmeister werden die Sendereihe mit ihren Stimmen bereichern, Wissenschafter/innen von der Österreichischen Gesellschaft für Religionswissenschaft stellen ihre Expertise zur Verfügung. Ende August werden alle 28 Folgen als Doppel-CD erscheinen.

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