Haare, Geben, Freiland

RingelReih Collective

Projektzusammenfassung: Unsere minimalistisch konzeptionelle Installation „Haare, Geben, Freiland“ nutzt Kunst, um die Bewegung für Frauenrechte und Freiheit im Iran zu beleuchten. Der Titel ist inspiriert von „Frau, Leben, Freiheit“, einem kraftvollen Slogan, der die zentrale Botschaft der Bewegung verkörpert. „Haare“ steht für das Symbol des Widerstands, da viele Frauen ihre Haare im Protest und in Solidarität mit anderen, die inhaftiert wurden, abgeschnitten haben; „Geben“ verweist auf die Bedeutung des Teilens ihrer Opfer und Erfahrungen; „Freiland“ symbolisiert den Wunsch nach Freiheit und dem Raum, den Frauen für ihren Mut und ihre Stärke benötigen. Im Iran sind Frauen nicht frei in der Wahl ihrer Kleidung, insbesondere in Bezug auf das Tragen des Kopftuchs. Trotz drakonischer Konsequenzen zeigen viele Frauen außergewöhnlichen Mut, indem sie ohne Kopftuch auf die Straße gehen. Einige Frauen haben durch soziale Bewegungen, die sich auf die Verteidigung der Menschenrech...

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1.	Bild 1: Ein weißer grosser Briefumschlag mit handgeschriebenen Adressen und einer Briefmarke ist an eine Wand geheftet. Vor dem Umschlag liegt eine geflochtene Haarsträhne auf einem weißen Regalbrett. Der Umschlag ist an den künstlerischen Direktor des Ringelreih Collective in Wien, Österreich, adressiert. 2.	Bild 2: Eine Galerieansicht zeigt Besucher, die sich in einer Ecke des Raumes versammelt haben. An der rechten Wand hängen in einer Reihe Fotos von Frauen, die auf einem Dach tanzen und ihre Haare im Wind wehen lassen. Links an der Wand ist ein Briefumschlag mit einer Haarsträhne davor zu sehen. 3.	Bild 3: Ein naher Blick auf die Installation zeigt den weißen Briefumschlag mit handgeschriebenen Adressen und eine geflochtene Haarsträhne, die vor dem Umschlag auf einem weißen Regalbrett liegt. Im Hintergrund sind an der Wand Fotos von Frauen zu sehen, die ihre Haare im Wind wehen lassen. 4.	Detailaufnahme: Ein Detail des Briefumschlags mit einer Haarsträhne davor ist zu sehen.

972 31. Juli 2024

Halbgeöffnete Türen für afghanische Frauen

Farshido Larimian

Flüstern und halbgeöffnete Türen - Version 3: Solidarität mit afghanischen Frauen Interaktive Installationen: Gewidmet den Frauen Afghanistans Statement: Türen sind seit langem kraftvolle Metaphern in Kunst und Literatur. Diese Metapher wird erst dann wirklich lebendig, wenn Türen geöffnet werden, da geschlossene Türen Stagnation symbolisieren. Viele Flüchtlinge, darunter zahlreiche Frauen aus Afghanistan, warten darauf, dass sich diese Türen öffnen und ihnen die Chance auf ein besseres Leben geben. Eine dieser Frauen ist Soraya H., Geboren 1997 und in Iran lebend, bezeichnet sie sich selbst in den sozialen Medien als "made in Afghanistan". Soraya ist Modedesign-Studentin und spielt Rumba, E-Gitarre und klassisches Klavier. Mit über 40K Followern in den sozialen Medien ist sie ein Symbol der jungen, freien und talentierten afghanischen Frau, die die Möglichkeit braucht, gesehen und frei zu sein. Im Jahr 2019 durchbrach Soraya Tabus, indem sie als erste afghanische Frau au...

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1.	Bild 1: Eine größere Ansicht der Holztür, die das kleine Fenster mit den Gitterstäben zeigt. Das Gesicht der Frau ist ebenfalls sichtbar. Die Tür hat schwarze Metallscharniere und einen stabilen Querbalken. Die Tür hat eine rustikale, robuste Erscheinung. 2.	Bild 2: Das Bild zeigt ein Nahaufnahme eines Frauengesichts, das durch die Gitterstäbe eines kleinen Fensters in einer dunklen Holztür blickt. Die Frau hat dunkles Haar und einen ernsten Gesichtsausdruck. Die Holztür ist dunkelbraun mit sichtbaren Maserungen und scheint massiv zu sein.  3.	Bild 3: Zwei massive Holztüren sind nebeneinander in einem Raum installiert. Beide Türen haben kleine Fenster mit Gitterstäben. Die Türen sind dunkelbraun, mit sichtbaren Holzmaserungen und schwarzen Metallscharnieren. Die Türen sind im Raum aufgestellt und symbolisieren geschlossene Grenzen oder Gefängniszellen.

856 31. Juli 2024

Gap,

Bahareh Rahimi

Mixed media on Canvas, 140*120 cm Dieses Bild zeigt eine Gruppe von Individuen, die miteinander verbunden und in Interaktion sind. Obwohl ihre Gesichter undefiniert sind und es große Unterschiede in ihrem Aussehen und ihrer Kleidung gibt, haben sie sich in einem gemeinsamen Raum versammelt, scheinbar in einem Ritual oder einer Zeremonie. Die Lücken im Hintergrund und das Fehlen von Gesichtszügen könnten die Unterschiede und Distanzen symbolisieren, die zwischen Menschen existieren. Trotz dieser Unterschiede verbindet diese Personen eine Solidarität, die durch die Objekte, Farben und die weichen, harmonischen Linien in der Komposition zum Ausdruck kommt. Letztendlich, auch wenn es Lücken und Unterschiede zwischen diesen Menschen gibt, sind sie miteinander verbunden, was ein Gefühl von Einheit und Zusammengehörigkeit trotz dieser Gegensätze widerspiegelt. Dieses Kunstwerk veranschaulicht eindrucksvoll, wie Menschen trotz offensichtlicher Unterschiede und kultureller oder sozialer ...

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1.Gruppenzusammenstellung: Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen, die nebeneinander stehen und miteinander interagieren. Dies deutet auf die Verbindung und den Zusammenhalt zwischen den Mitgliedern der Gruppe hin. 2.Harmonie in Vielfalt: Jede Person trägt unterschiedliche Kleidung und sieht anders aus, aber alle befinden sich in einer gemeinsamen Umgebung und haben ein gemeinsames Ziel. Dies zeigt die Vielfalt in der Solidarität; dass Menschen mit unterschiedlichen Eigenschaften zusammenkommen und eine vereinte Gruppe bilden können. 3.Gemeinsame Objekte: Die auf dem Tisch geteilten Gegenstände wie Kerzen und Früchte können als Symbole für geteilte Ressourcen und Zusammenarbeit betrachtet werden. 4.Gesichtslosigkeit der Figuren: Das Fehlen spezifischer Gesichtszüge könnte bedeuten, dass die Figuren allgemeiner sind und jede Person in jeder Gemeinschaft repräsentieren können. 5.Gemeinsame Umgebung: Der gemeinsame Hintergrund und der Tisch als zentrales Element könnten die Existenz einer gemeinsamen Umgebung oder eines gemeinsamen Ziels darstellen, das alle Menschen verbindet.  Ich habe den Titel dieses Werkes "Gap" gewählt, was „Lücke“ bedeutet. Dies kann auf die Unterschiede und Abstände zwischen den Menschen in ihrer Kleidung und ihrem Aussehen hinweisen, die durch ihre Anwesenheit nebeneinander und ihre Interaktionen überwunden werden. Dies zeigt die Kraft der Solidarität im Umgang mit Unterschieden und die Schaffung von Einheit.

357 12. Juli 2024

HIV+

JE Schumi

Das Projekt beschäftigt sich mit dem HI-Virus, welches für das menschliche Auge unsichtbar ist und daher nur allzu oft vergessen oder vermindert bewertet wird. Erst im materialistischen Umgang z.B. mit einer positiven Blutprobe oder einer infizierten Person ist der Respekt vorhanden. Eine Blutprobe wurde in ein skulpturales Säulenobjekt eingeschweißt, welche durch eine Glaskuppel begutachtet werden kann. Von der Kuppel ausgehend ragen jeweils nach oben und nach unten eine Säule. Die Säulen sind von einem goldenen Stoff umgeben, welcher sich fließend bis zum Boden und der Umgebung des gesamten Objektes erstreckt. Der Stoff weist auf das Verkleidete hin, als wie das Pendant zu „der Wolf im Schafspelz“. JE Schumi | Skulpurales Objekt | verschiedene Materialien | 235x160x180cm | 2019

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Werksansicht HIV+

205 29. Juli 2024

Raising Hands

Julia Bugram

Raising Hands ist eine gemeinschaftlich erstellte Skulptur aus einer Million 1-Cent-Münzen in Form zweier sich reichender Hände – ein Symbol der SOLIDARITÄT. Sie wiegt 3,5 Tonnen und misst 3,5m Länge x 2,5m Tiefe x 1,5m Höhe. Über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren haben mehr als 3.800 Personen mitgeholfen sie zu erschaffen. Die Cent-Münze, der selten Aufmerksamkeit geschenkt wird, steht hier symbolisch für die kleine Geste oder den helfenden Akt. Auch bei Raising Hands summieren sich die winzigen Beiträge zu etwas wesentlich Größerem. Veröffentlicht wurde Raising Hands im April 2022 am Stephansplatz, im Herzen von Wien. Nach einem Jahr durfte die Skulptur auf den Schwarzenbergplatz übersiedeln, wo sie für weitere 6 Monate als Friedenssymbol fungierte. Kunst im öffentlichen Raum – frei zugänglich für die Menschen und fernab von Institutionen – hat eine ganz besondere Wirkkraft. GEMEINSAM haben wir es mit Raising Hands geschafft Solidarität sichtbar und begreifbar zu machen.

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204 26. Juli 2024

Und Gott sah, dass es scheiße war

Clemens Gächter

Malerei/Installation, 2024, 190 x 200 cm Die Taube als domestiziertes Tier, welches im Dreck zurückgelassen wird, symbolisiert ein bedrückendes Bild der modernen Gesellschaft. In eine Gefangenschaft gepfercht, bestehend aus Anti-Tauben-Netzen und Anti-Tauben-Spikes, stellt sie ein Beispiel für die grausame und widersprüchliche Natur menschlicher Urbanisierung dar. Jeder weiß, dass diese Bedingungen nicht gut sind, doch alle akzeptieren sie stillschweigend. Niemand will die Tauben, weil es so viele von ihnen gibt – ein Paradoxon, das an die Logik der Verknappung erinnert. Selbst ein Scheißhaufen hat mehr Bedeutung, weil man nicht in ihn hineintreten will, eine Taube hingegen wird schon wegfliegen. Diese Abwertung und das Wegsehen gegenüber den Tauben spiegeln auch eine breitere gesellschaftliche Problematik wider. Es ist ein Ausdruck des Mangels an Solidarität, der nicht nur Tiere, sondern auch Menschen betrifft. In einer Zeit, in der Tod und Verlust allgegenwärtig sind, ver...

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Das Bild zeigt eine künstlerische Installation in einem Raum. An der Wand hängt ein großes Gemälde, das im Zentrum des Bildes steht. Das Gemälde zeigt eine tote Taube, welche in ihrer eigenen Blutlache liegt. Diese Blutlache fließt über das gesamte Bild hinab, darunter auch über eine Kothaufen.  Vor dem Gemälde ist ein Netz aufgehängt, das sich über den gesamten Raum spannt und die Sicht auf das Kunstwerk teilweise verdeckt. Das Netz ist grobmaschig und wirkt, als würde es das abgebildete Tier in einem Käfig einsperren. Um das Bild herum befinden sich Antitaubenspikes, die wie Stacheln von den Kanten aufragen und das Bild somit auch einrahmen. Der Raum ist spärlich beleuchtet, wobei ein gezielter Lichtstrahl auf das Gemälde gerichtet ist und die Farben hervorhebt. Die Wände des Raumes sind weiß, was den Kontrast zu den dunklen und kräftigen Farben des Gemäldes verstärkt. Die Installation wirkt insgesamt düster und geheimnisvoll, was durch die gedämpfte Beleuchtung und das Netz noch verstärkt wird.

164 20. Juli 2024

entangle. deflate

Verena Tscherner

Die Canadian Women’s Foundation macht im Jahr 2020 das Notsignal bei häuslicher Gewalt bekannt. Die entsprechende Handbewegung besteht aus drei aufeinander folgenden Gesten und ist bei Sichtkontakt unauffällig einsetzbar. Die Rauminstallation entangle. deflate berührt die Sinne und lenkt den Blick der Betrachtenden auf die Thematik. Ihre Tragweite wird auf verschiedenen Ebenen nachvollziehbar gemacht. Jede digitale Kopie einer echten Hand bildet eine Enklave, welche durch den unregelmäßigen Wechsel zwischen Luft und Vakuum mit allen anderen verbunden ist. Somit darf ein gemeinschaftlicher Nährboden für ein solidarisches Miteinander entstehen. Der schriftliche Teil versammelt die Texte, die Grundlage der Soundinstallation sind. Sie wurden um weitere, jeweils datierte kurze Texte ergänzt, die parallel zu Konzeption und Produktion des Deflateable entstanden. Sie spiegeln meinen Blick auf und meine Auseinandersetzung mit dem Thema häusliche Gewalt und Folgen, Macht, Machtgefälle.

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107 8. Juli 2024

Alles hat seine Zeit

Daniel Sommergruber

Wir hören jeden Tag von Schicksalen, Menschen, die nach Europa möchten oder Europa verlassen müssen. Wir lesen von den furchtbaren Reisen, die Menschen unternehmen auf der Suche nach Frieden und Sicherheit. Das Thema der Grenze – emotionale Grenzen, Ländergrenzen, Ausgrenzungen, Lebensgrenzen –sowie auch Hoffnungen, die mit diesen Grenzen verbunden sind haben diese Arbeit maßgeblich beeinflusst. Meine direkte Inspiration habe ich den Tageszeitungen entnommen – themenrelevante Bilder habe ich ausgeschnitten und gesammelt. Nach etlichen Experimenten mit verschiedenen Materialien wählte ich den Kugelschreiber als Werkzeug aus – er erscheint mir als alltäglicher Gegenstand, als Schreibwerkzeug, das fast jeder Mensch benutzt. Ich habe mich mit jenen Bildern beschäftigt, in denen man die wenigen Habseligkeiten der Flüchtenden sehen konnte. Die Vorstellung des Zurücklassens des Eigentums schlich sich nach und nach als starkes Bild in meine Gedanken. Dies manifestierte sich in Form eines...

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Es sind mehrere alte Koffer zu sehen, die aufeinander gestapelt sind und die auf der Innenseite mit feinen Kugelschreiber-Zeichnungen bemalt sind. Dargestellt sind verschiedene Figuren und Tiere, in einem Koffer wurde eine Glühbirne installiert, die statt eines Kopfes auf gemalten Schultern thront.

107 26. Juli 2024

untitled #2, 2024

Sepideh Hassani

Politische Bewegungen verwenden Wörter oder einzelne Sätze, um ihre Forderungen kurz und prägnant zu kommunizieren. In dieser Arbeit werden die Anfangsbuchstaben der drei Worte „Frauen, Leben, Freiheit“, die für die Befreiung von der Unterdrückung der Frauen* im Iran stehen, abstrahiert und Teile der Buchstaben zu Objekten geschmiedet.

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https://www.instagram.com/_sepideh_hassani_/

78 31. Juli 2024

BLINDSPOT

Guantanamo

The events of recent years show that refugees have become the pawns and victims of an inhumane and dehumanising asylum policy. On 23 December, the humanitarian crisis on the so-called Balkan route culminated in the flames of the IOM Lipa camp in Bosnia and Herzegovina, hidden in a forest landscape about 25 kilometres from Bihać. The BiH Ministry of Security attempted to relocate the refugees from Lipa to army barracks, but the move was cancelled following protests by the local community. Approximately 900 refugees remained on the site of the former Lipa camp, without access to basic services and adequate shelter. In January 2021, the BiH army began erecting new tents on a new site adjacent to the old Lipa camp. The picture shows a food distribution organised by the Austrian NGO SOS Balkanroute and the local Red Cross in January 2021. In March 2023, SOS Balkanroute revealed that an illegal detention centre for refugees had been built in the Lipa camp by the Vienna-based Internati...

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The picture shows refugees queue during heavy snowfall waiting for a food distribution organised by the Austrian NGO SOS Balkanroute and the local Red Cross in January 2021 at the Refugee Camp Lipa in Bosnia Herzegowina.

78 2. April 2024

C-TV (Wenn ich Dir sage, ich habe Dich gern...)

Eva Egermann & Cordula Thym

"C-TV (Wenn ich Dir sage, ich habe Dich gern...)" von Eva Egermann & Cordula Thym ist ein innovativer Kurzfilm, der verschiedene Genres wie Science-Fiction, Dokumentation und Performance miteinander verbindet. Zu einer Talkshow im Fernsehstudio empfängt der plüschige Host „Hamster Hedi“ die Protagonist:innen Em Gruber (Monitoring Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen) und Iris Kopera (Selbstvertretungszentrum für Menschen mit Lernschwierigkeiten) zum Austausch. Die Aktivist:innen, Künstler:innen und Musiker:innen mit Behinderung sind die Stars des Show, die selbstbestimmt ihren Weg gehen und sich politisch einsetzen, um ihre Rechte zu vertreten. Es wird eine Welt entworfen, in der Teilhabe und Sichtbarkeit bereits verwirklicht sind. Der Film arbeitet mit humorvollen und poetischen Einschüben sowie inklusiven Gestaltungselementen wie Open Captions, Gebärdendolmetsch und Audiodeskription. C-TV zeigt uns wie lustig, freudvoll und klug Inklusion sein kann.

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58 31. Juli 2024

How to become an Island - THE BOOTCAMP

Danube Transformation Agency for Agency (DTAFA)

Ausstellungsaufnahme, Detail der 'Adapt' Installation Einzelausstellung Forum Stadtpark, Graz, kuratiert von Markus Waitschacher  6 interaktive Installationen 2024 Wie viele andere Gewässer ist auch die Mur von den widerstreitenden Interessen der Menschen und anderer Spezies geprägt. Das Zusammenleben aller Bewohner:innen ist jedoch durch ihr gemeinsames Schicksal miteinander verwoben. “Wir werden miteinander oder gar nicht", meint Donna Haraway und erkennt damit die Verflechtung unserer gemeinsamen Ökosysteme an.   Um zusammen zu überleben und zu gedeihen, müssen also neue Beziehungen zu anderen Entitäten erdacht werden. Was wäre nötig, um den eigenen Körper für das Überleben und die Bedürfnisse einer anderen Art zur Verfügung zu stellen? Jahrzehntelange Flussregulierungen durch und für den Menschen führten zu einem Rückgang der natürlichen Lebensräume für Vögel wie den Flussregenpfeifer.   In THE BOOTCAMP sind die Besucher:innen eingeladen, ihren Körper und ihren Geist...

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Eine Person liegt auf einer mit kleinen Steinen bedeckten Plattform, umgeben von einer minimalistischen Anordnung verschiedener Objekte und Pflanzen. Die Person liegt auf dem Rücken mit geschlossenen Augen und wirkt entspannt. Um sie herum befinden sich mehrere Zweige und ein aufgehängter Infusionsbeutel. Ventilatoren, Lampen und eine Topfpflanze sind um die Plattform angeordnet, mit einem kleinen Tisch, der mit grünem Material bedeckt ist, darunter. Die Szene spielt sich in einem hellen Raum mit weißen Wänden und einem großen Fenster rechts ab.

43 30. Juli 2024