Entfernt verbunden - Simulation eines Austausches
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Flug
Flug - 24. Juni 2020, 10:48
'Flug' (3:19 min.) Der Flug ist die Verbindung zwischen zwei Orten und scheint die Antworten auf den Bruch zu sein, der sich durch bilokales Aufwachsen ergibt. Nur leider ist es doch nicht so leicht und neue Probleme ergeben sich. Flug ist ein Audio Essay über die Gefühle und Gedanken der Liminalität.
Kommunikation 2.0
E.T. Linden - 10. Juli 2020, 14:00
Im hektischen Alltagstrott waren wir so auf uns selbst fokussiert oder auf das externe Gehirn, dass wir gerne in den Händen halten, dass wir zunehmend das Gefühl für den Anderen verloren haben. Durch Corona wurde dieses Gefühl kurzzeitig wiedererweckt. Wir haben nicht nur Applaus gespendet sondern mussten feststellen, dass es Dinge gibt, die keine Grenzen kennen. Ebenso mussten wir feststellen, dass vieles, was wir für ‚natürlich‘ hielten, doch nur menschengemacht ist und somit den Charakter des Mangels in sich trägt. In diesem Beitrag möchte ich uns auf die Reise schicken, zu einer Kommunikation ohne Worte. Dieser Beitrag soll als Einstieg verstanden werden, den jeder für sich erweitern oder umgestalten kann.
Antena Arecibo
Globular Cluster Entertainment - 10. Juli 2020, 20:46
Zur Verzweiflung bringt mich die provozierende Dieselbigkeit der Dinge bisweilen, das Gnomisch Gegenwärtige scheint kein Außen zu kennen, erlernte Menschenscheu tut ein Übriges. Das Radio salbt mir das Leben: kindness, generosity & style. Zwischen den Wellen spricht es zu mir von überallher. Wo ein Sender, da auch ein Weg, nach draußen, den Signalen nach. Die Lyrikerin Monika Rinck liest aus ihrem Begriffsstudio. Die Literaturwissenschaftlerin Judith Kasper verfertigt Gedanken.
Baba (feat. Frances Cat)
Abby Lee Tee - 10. Juli 2020, 23:06
Dialog mit Ricco – Versuch 1 / 5.5.2020 / 48.310613, 14.261330
dieser witz eines gemeinsamen lebens
studio zeugma - 9. Juli 2020, 16:30
Ein noch unveröffentlichtes Kurzhörspiel nach der konjunktivischen Sprechoper „Aus der Fremde“ (1980) von Ernst Jandl. Drei Figuren, entfernt von der Sprache und doch verbunden durch den Raum, bilden einen verzweifelten Versuch, sich trotz allem im Dialog zu treffen. Vor dem Hintergrund des Corona-Lockdowns, reflektiert hier studio zeugma über die akustische Valenz des häuslichen Umfelds durch die sprachliche Re-Inszenierung einer Depressionsgeschichte. STUDIO ZEUGMA: Textdramaturgie: Rosa Coppola/ Klangdramaturgie: Renato Grieco/ Raumdramaturgie: Federica Deo STIMMEN: er: Sven Rech/ sie: Rosa Coppola/ er2: Christoph Penning
Article me
Thomas Havlik - 9. Juli 2020, 20:00
Soundpoetisches „Lied der Menschenrechte“ - bestehend aus den Wörtern „Würde“ „alle“, „Artikel“, „Menschen“, „me“, „be“, sowie aus den Ziffern „1-20“. - ausgewählte Sprachpartikel interferieren, bilden Lautgruppen, auditive Irritationsinseln und Rhythmen, die je nach Hörsituation zu Hörsituation entweder als Aufforderung, Stimmung oder bloße kompositorische Klänge wahrgenommen werden können; der Einzelne und die Vielen, Wir und Sie, Kommunikation und Nichtkommunikation, Verstehen und Verständnislosigkeit. Partitur, eingesprochen via text-to-speech-programm, und Audiobearbeitung Thomas Havlik - geboren 1978, geboren in Scheibbs/NÖ, lebt und arbeitet in Wien. Mitglied der GAV - Grazer Autoren Autorinnenversammlung. Autor, Sound- und Performancedichter, arbeitet an den Grenzen zwischen Lyrik, Sound- Visual- und Performance(sprach)kunst. Zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Text- und Audioanthologien, im Rundfunk, auf der Bühne, als Buch, auf CD.
etwas wie babel
Christopher Schmall - 9. Juli 2020, 00:45
verdichtung der eigenen sprachlosigkeit : kommunikationsversuch (mit sich selbst) : überblendung der wirklichkeiten : temporäres kulminationsdestilat des jetzt : annäherungswunsch und gleichzeitige scheu, angst, distanz - das "du" bleibt relativ, das "ich" bloß schein : wortgrenzerfahrung : flüsternder aufschrei : poetische wildnis - Konzept/Text/Stimme/Schnitt : Christopher Schmall Aufgenommen in der Radiofabrik Salzburg
Ancient Work
Hannah Ellul + Rebecca Wilcox - 10. Juli 2020, 17:58
A collaborative piece made at a distance, where near-misses in understanding proliferate. The sounds are marked by a disorientation, a stuttering, syncopating, or detaining, where the voice is made multiple and diffuse
entfernt verbunden - näher als du denkst
Heller Mut - 7. Juli 2020, 23:43
Mit jemandem blödeln oder diplomatisch verkehren bedeutet nicht wahre Verbundenheit.Jeder weiß das. Liebe (nicht Erotik) vebindet Herzen.Doch wie passiert dieses Wunder? Wer kann das ergründen?
News from Radio Yerevan excerpt
Zahra Mani, Mia Zabelka, Tibor Szemzö & Roberto Paci Dalò - 10. Juli 2020, 13:25
Im Rahmen eines Live-Stream Quartetts, das live ausgestrahlt wurde, trafen sich Mia Zabelka, Tibor Szenzö, Roberto Paci Dalò und Zahra Mani mitten in der Corona-Krise via Internet Stream aus ihren Studios in Österreich, Ungarn, Italien und Kroatien in einem akustischen Austausch bestehend aus Musik, Sprache und Klang. Das Stück dreht sich um eine Infragestellung von akustischen Materialien, deren Manipulation, Bedeutung, Anwendung und Ästhetik. Der Titel nimmt Bezug auf Radio Yerevan, eine öffentliche, subversiv und humorvolle Satire hinter dem eisernen Vorhang - über Jahre wurde eine Reihe von Fragen und Antworten (Radio Yerevan wurde gefragt......Radio Yerevan antwortete.......) zum Träger von Zynismus und Absurdität als Reflexion der Wahrheit, Lügen und Heuchlereien einer Kommunikationskultur, die sich jetzt als Vorfahren der heutigen fake news herauskristallisiert. Das Projekt bringt Sprachen, Klänge und Instrumente zusammen in einem bewegten Austausch über Grenzen hinweg. News From Radio Yerevan wurde von der Grazer Gesellschaft für Kulturpolitik beauftragt. Im Herbst 2020 wird ein neues Radiokunst Stück basierend auf den Aufnahmen des Live-Stückes und der Proben in voller Länge im ORF Ö1 Kunstradio präsentiert.
