Entfernt verbunden - Simulation eines Austausches
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Radio-Grammatik
Hrvat - 8. Juli 2020, 12:22
Vielleicht wissen es noch nicht alle, aber auch das Radio kann man deklinieren und konjugieren.
Curse Of Recursion
R · o · n · i · a - 24. Juni 2020, 13:12
Die Rekursion, wird durch auditive Wiederholung dargestellt. Die potenziell unendliche Schleife, die zum Fluch wird, symbolisiert beispielsweise Gedanken, die sich rekursiv im Kopf winden, Handlungsmuster, usw. Besonders auffallend waren diese ständigen Wiederholungen, durch die Isolation im Zuge von Covid-19, wo das Sound-Stück auch entstanden ist.
What the Goatherd Heard
Hearn Gadbois - 9. Juli 2020, 22:29
WHAT THE GOATHERD HEARD- A person hears an unfamiliar or unexpected sound and tunes in to it. The relationship of who or what produces the sound and its hearer can be quite complex, involving a multitude of spacial and logistical variables. Sometimes they are one and the same person. "What is that sound?" may be the oldest question posed by the greatest number of auricular and hearing-enabled life forms, in our world and (I would guess) in any other. The question is in itself a portal to even more questions and its investigation is the work and play of musicians, poets, scientists, analysts and academics of every stripe, including anyone not wishing to be hit by a car. The music was created on a Zarb, Rubber Bass, Ravantar Fiddle, Tibetan Bowls, Dan Mois, hand percussion and a door.
N. 5 Studien zur Notation elektroakustischer Musik
Dr. Christian Dimpker - 7. Juli 2020, 10:59
In den vier Studien kommen zahlreiche Verfahren zum Einsatz, die zur Notation der elektroakustischen Musik entwickelt wurden (Dimpker: Extended Notation. Wien 2013). Die Studien sind die erste angewandte Forschungsarbeit dieser Art – nach ca. 50 Jahren Stillstand. Somit musste ich in der Mitte des 20. Jh. ansetzen und konnte kaum auf gleichwertige Werke zurückgreifen. Die Studien rufen die sog. abstrakte Elektroakustik ins Leben. Ganze sieben Jahre hat es gedauert bis ich das komplette Werk endlich zu Gehör bekam und diese Erfahrung in anderen Arbeiten nutzen konnte. Mittlerweile habe ich abstrakt elektroakustische Werke komponiert, deren Partituren orchestralen Werken hinsichtlich der Komplexität in nichts mehr nachstehen. Die Studien aber sind trotz ihrer Partiturgröße als elektroakustische Kammermusik zu betrachten. Diese Musik ist allerdings – anders als die herkömmliche Elektroakustik – immer wieder neu interpretierbar (jede Realisation ist somit nur eine mögliche Interpretation), leicht analysierbar (weil die Partitur alle Parameter komplett abbildet) und bietet eine zusätzliche visuelle Wahrnehmungsebene (die auch beim Hören hinzugezogen werden kann). Studie I besteht aus der Organisation von Stereoaufnahmen, u.a. Gewitter, Wälder, Wind, Sägen, Besen oder Hämmer sind hier zu hören. Die in ihr eingeführten Klänge werden in Studie II einfachen Klangtransformationen unterworfen. In Studie III werden die Aufnahmen verwendet, um ein auf der Granularsynthese beruhendes Instrument herzustellen, das mit einfachen Syntheseverfahren kombiniert wird. Letztere werden in Studie IV umfassend erweitert und mit dem das Werk einleitenden Gewittersturm zusammengeführt.
oxs
James King and Peter O'Doherty - 6. Juli 2020, 19:58
{{ ---- ox ox x x xs sssssssx xooooooxooossssssss ox ox oxxxxx ooooooox xssssxooosxxsss so s s x x x ---- }} In “oxs” sound poets James King and Peter O’Doherty explore the outer reaches of human communication in an attempt to exhaust the expressive potential of their minimal source text – a computer-generated stimulus, a machinic invitation to speak: “oxs”. {{ ---- xxxxxssssss ooooooooooo sssssssssx xxssxooooxososoxoss xssxssooooox x x ooooooo x x x s o o ---- }} Whilst neither fully understanding nor, indeed, wanting to precisely understand (is that even possible?) what is being communicated, both performers reject the need for meaning and purpose. {{ ---- xs sssssssx xooo oooxooossssssss ox ox oxxxxx ---- }} Instead, the listener is invited to (re-)construct for her-/him-/theirself the world of unspoken communication between the gaps and seams of the utterances. {{ ---- oxsoxsoxosoxos xos xosxxsssxsxsxsx sooo s s s s x xoxo sxsx xsoooxsoxosx ---- }}
flood
Herb - 6. Juli 2020, 19:23
Radio als Kommunikationsmedium? Ja - wenn Wörter versagen, können Klänge weitersprechen: Wie mag sich anfühlen, im Mittelmeer zu treiben? ... am falschen Fleck Erde geboren und am Ende angelangt? Und oben, am Himmel? Am Himmel sind Satelliten. Die beobachten. Sie schauen teilnahmslos zu. > Manches will nicht gesehen werden. Jenes ist unerwünscht, gesehen zu werden. Gewisses darf nicht gesehen werden. Seit Jahrzehnten ... lets talk about it - now! >> Um zu beschreiben habe ich ein paar Klänge gesucht um gehört zu werden. Habe Klänge gefunden und versucht sie zu verschmelzen.
Kammerspiele
Wolfgang Seierl - 18. Juni 2020, 10:28
Kammerspiele ist eine Klangarbeit unter Verwendung des gleichnamigen Textes der österreichischen Autorin Margret Kreidl. Der Text wurde von mir rückwärts gesprochen, die Aufnahme erneut rückwärts gespiegelt (reverse). Das Verfahren für die begleitende Musik ist genau umgekehrt. Das Ganze eine Art Verwirrspiel, - die formale Umsetzung ist an der inhaltlichen Vorgabe des Textes orientiert
Meetings
A Chair in the Sky - 25. Juni 2020, 09:53
Was wir alle brauchen sind noch mehr Meetings.
