

"Häuserblock durchsucht"
Franz Weich, Jahrgang 1932
Noch in den Siebziger- und Achtzigerjahren gab es russische Aufschriften in cyrillischer Schrift auf Häusern, mit denen die Besatzungssoldaten einst markierten, welche Häuser sie bereits durchsucht hatten. Der Baumeister Franz Weich versuchte, eine dieser Aufschriften zu retten.
weiterlesenWiederaufbau und Staatsvertrag Wien 18. März 2025
12.6.1946, Erkenntnis, Seite 2 von 2
Gerald Blaich
Sonderkommission I. Instanz erkennt...
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Wiederaufbau und Staatsvertrag Niederösterreich 10. April 2025
13.8.1945, Dienstenthebung Manhartsbrunn
Gerald Blaich
Mein Großvater Johann Linzbauer wurde wegen Mitgliedschaft bei der NSDAP seines Postens als Oberlehrer in Manhartsbrunn im Weinviertel enthoben. Nun folgen mehrere Dokumente, welche den amtlichen Verlauf bis zu seiner Rehabilitierung nachvollziehen.
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Wiederaufbau und Staatsvertrag Niederösterreich 10. April 2025
17.11.1945 Sammelgegenstände vernichtet
Gerald Blaich
Schullehrmittel wurden bei Kampfhandlungen vernichtet
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Wiederaufbau und Staatsvertrag Niederösterreich 10. April 2025
1946 Erkenntnis lt. Verbotsgesetz
Gerald Blaich
Der Senat für NÖ stellt fest, dass mein Opa als "minderbelastet" gilt
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Wiederaufbau und Staatsvertrag Niederösterreich 10. April 2025
23.3.1946, Ladung nach dem Verbotsgesetz
Gerald Blaich
Mein Großvater Johann Linzbauer wurde zur mündlichen Verhandlung vor die Sonderkommission I. Instanz beim Landeschulrat im Zuge der Entnazifizierungsgesetze geladen.
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Wiederaufbau und Staatsvertrag Niederösterreich 10. April 2025
25.9.1946 Politisches Gutachten
Gerald Blaich
Die drei Parteien der Gemeinde Manhartsbrunn (KPÖ, SPÖ und ÖVP) bestätigen Schuldlosigkeit
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Wiederaufbau und Staatsvertrag Niederösterreich 10. April 2025
80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs usw.
Rosemarie Philomena Sebek
Ich, Rosemarie Philomena Sebek, geb. 1939, erlebte den Zweiten Weltkrieg, die Besatzung und die Unterzeichnung des Staatsvertrags.
80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs, 70 Jahre „Österreich ist frei“. Ich, als uneheliches Kind im Dezember 1939 geboren, habe den Zweiten Weltkrieg, dessen Ende und den Abzug der Alliierten erlebt. Ab April 1944 war meine Mutter mir mir evakuiert in Kalchgrub bei Schärding, Oberösterreich. Da sich die Bombenangriffe durch die Alliierten vor allem auf Städte konzentrierten, ging man daran, Frauen mit kleinen Kindern aus den Ballungszentren zu evakuieren, das heißt in ländliche Gebiete zu verschicken. Dort war es sicherer, hieß es, und die Menschen konnten besser mit Lebensmitteln versorgt werden. So kam es, dass ich die Zeit zwischen meinem vierten und sechsten Lebensjahr auf dem Land verbrachte. Während der Zeit unserer Evakuierung fuhren wir einige Male nach Wien, wo mir mulmig zumut war, wenn Erwachsene in Hektik gerieten, da Sirenen heulten und im Radio der Ruf des Kuckucks ertönte, womit Tiefflieger angekündigt wurden. Dann schnappte mich ein Familienmitgli...
weiterlesenWiederaufbau und Staatsvertrag Wien 7. Mai 2025
Besatzungszeit - Ende
Michael Pichler
Persönliche Erinnerungen 1954-55
Kontrollen am Donaukanal
weiterlesenWiederaufbau und Staatsvertrag Wien 5. Mai 2025
Besatzungszeit in Baden und Abzug der Russen 1955
Brigitte Scharinger
Arbeit bekamen nur Mitglieder der kommunistischen Partei; bei den Wahlen wagte niemand, in die Wahlkabine zu gehen, weil der Betriebsrat klar machte, was er von einer geheimen Wahl hielt. Der Abzug der letzten Soldaten verlief völlig unspektakulär.
Baden war, als ich mit 5 Jahren 1947 dorthin kam, von den Russen besetzt und es befand sich dort das Hauptquartier der russischen Besatzungsmacht. Die Menschen hatten Angst vor den Besatzern und diese Angst war auch für so ein kleines Kind für mich einfach spürbar. Viele der schönen, alten Villen, waren von Russen besetzt und die ursprünglichen Bewohner hatten Glück, wenn sie in 1 Zimmer bleiben konnten und nicht einfach rausgeschmissen wurden. Mein kindliches Verständnis der Welt war einfach: „Es gibt Russen und Österreicher und die Österreicher müssen tun, was die Russen wollen.“ Die Angst vor den Russen war immer da – vor Kindern wurde über Politik nicht gesprochen, zu groß waren die Ängste, dass man sie in der Schule ausfragen konnte. Arbeit gab es nur, wenn man Mitglied in der kommunistischen Partei war. Dann musste man auch die Zeitung „Volksstimme“ abonnieren. Zum Kassieren der Abo-Gebühr wurde ein Parteimitglied verpflichtet und man konnte nie wissen, ob dieser Kass...
weiterlesenWiederaufbau und Staatsvertrag Niederösterreich 25. April 2025
Das lange Nachwirken der Nazizeit
Frau Urbanek
Nazilehrer bis in die Fünfzigerjahre an österr. Schulen
weiterlesenWiederaufbau und Staatsvertrag Niederösterreich 15. Mai 2025
Der Menschenauflauf beim Belvedere
Hermine jira
Hermine Jiras Erinnerung an die Staatsvertragsunterzeichnung
weiterlesenWiederaufbau und Staatsvertrag Wien 13. Mai 2025
Wiederaufbau und Staatsvertrag Wien 15. April 2025
Ein 40 Jahre alter rettender Brief
Frau Niklas
Der Vater der sich mit dem russischen Kommandanten anfreundet
weiterlesenWiederaufbau und Staatsvertrag Niederösterreich 15. Mai 2025
Flüchtlingseinquartierung und Ressentiments
Erna Putz, Jahrgang 1946
Mein Großvater wurde 1945 Bürgermeister von Ohlsdorf bei Gmunden. Er blieb das dann zehn Jahre lang. Als Bürgermeister musste er das mit den vielen Vertriebenen managen. Aber man hat sich auch selbst geholfen, man hat zum Beispiel einen Stier nach Wolfsegg getrieben. Dort hat man dann dafür einen Waggon Kohle bekommen für die Menschen. Entscheidend war, ob man genug zu essen hatte. Aber ich glaube, in Bauernhöfen hat man nicht gehungert. Auch wenn es kaum Zucker oder Schuhe zu kaufen gab, hatten sie dann wenigstens was zum Eintauschen. Schon im März 1945 waren in Ohlsdorf Vertriebene und Flüchtlinge da. Danach kam noch einmal eine große Gruppe aus der Bukowina hierher. Da musste dann jede Bauernfamilie eine Familie sogar in die Stube aufnehmen, also direkt in den gemeinsamen Wohnraum. Aber die Verbindungen sind Jahrzehnte lebendig geblieben von den Einquartierten und den dann wieder auf die Beine Gekommenen. In den 1950er Jahren, da war ich so sieben, acht, da hat ein Mann i...
weiterlesenWiederaufbau und Staatsvertrag Oberösterreich 19. April 2025
