Anekdote zum Kriegsende

Armsdorfer

So erzählte meine Großmutter das Kriegsende

Meine Großmutter (geboren im Oktober 1928) war gegen Kriegsende als Magd bei einem Bauernhof in Seekirchen am Wallersee beschäftigt. Als sie eines Tages aus der Stalltüre hinaussieht, sagt sie zur nebenstehenden Bäuerin:“ jetzt kann der Krieg nicht mehr lange dauern, die haben ja nicht mal mehr Türen an ihren Wägen!“ Darauf erwiderte die Bäuerin: „Dummes Dirndl, das sind ja schon die Amerikaner!….

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Frauen, Mütter, Kinder Salzburg 24. April 2025

kriegsjahre im salzburger flachgau

franz braunwieser

kriegsjahre im flachgau 2

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kriegsjahre im sbg flachgau 2

Frauen, Mütter, Kinder Salzburg 24. April 2025

die gestohlene kuh

franz braunwieser

diebstahl - hunger - familiärer zusammenhalt

1944 bewirtschftete meine mutter alleine den bauernhof, mein vater war in russland und kam 1948 erst aus der gefangenschaft heim meine schwester war 5, ich 3 als die mutter früh morgens in den stall zum melken ging und da war eine der beiden kühe einfach weg man hatte sie uns in der nacht gestohlen die verbliebene kuh kam zur sicherheit zum mesner und bauern in der ortsmitte, das hatte der bürgermeister so unterstützt damit unsere letzte nahrungsquelle -besonders für uns kleinkinder - gerettet und gesichert war es waren ja auch noch 2 Cousins (2,4 jahre), die schwägerin, ehnl und ahnl (die grosseltern) und ein französischer zwangsarbeiter am hof jeden tag 2x musste meine mutter nun 20 min zum melken ins dorf gehen gut dass wir eine so grosse familie waren und zusammen geholfen haben die väter waren im krieg die frauen mussten alles alleine bewältigen

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Frauen, Mütter, Kinder Salzburg 24. April 2025

Mutter war in Holland, Vater in Amerika

Helga Wirrer, Jahrgang 1942

Nach 1945, was ich mich noch erinnern kann wirklich aus der Zeit, ich muss drei Jahre gewesen sein, da waren Fliegeralarme natürlich. Bei uns ist auch ziemlich bombardiert worden. Wir haben im ersten Stock diese Wohnung gehabt und keinen Keller, aber eine Waschküche unten im Parterre mit einem riesigen, hölzernen Schubtisch. Und da sind wir runter und haben uns darunter versteckt und haben geglaubt, dass wir da geschützt sind. Und das Wasser war noch draußen zum Pumpen mit einem Brunnen, es war oft vereist, meine Mutter hat einmal einen furchtbaren Sturz am Kopf gemacht und war von dato immer sehr empfindlich. Und mein Vater war in Kriegsgefangenschaft. Zum Glück bei den Amerikanern, muss man sagen. Dort ist es ihm gar nicht schlecht gegangen. Er hat ein sehr musisches Talent gehabt (...). Meine Mutter war in Holland zehn Jahre lang, weil sie da bei uns keine Stellung gekriegt hat. Sie ist geboren in einer Familie mit zwölf Kindern, am Land in Oberösterreich. Sie war bei den Äl...

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Frauen, Mütter, Kinder Salzburg 18. April 2025