03. ORF-Auszeichnungen

Der ORF vergibt im Rahmen der jährlich stattfindenden Ö1 Hörspiel-Gala (bis 2011 „Lange Nacht des Hörspiels“) mehrere Auszeichnungen.
Die Hörerinnen und Hörer wählen seit 1993 aus der Jahresproduktion des ORF ihr "Hörspiel des Jahres". Die Bekanntgabe erfolgt im Rahmen der Ö1 Hörspiel-Gala im Großen Saal des RadioKulturhauses in Wien. Das "Hörspiel des Jahres" wird zum nächsten auf die Ö1 Hörspiel-Gala folgenden Hörspieltermin auf Ö1 wiederholt.

  • 1993 für "Die Theorie der völligen Hilflosigkeit" von Michael Köhlmeier (Regie: Augustin Jagg)
  • 1994 für "Oskar und Lilli" von Monika Helfer (Regie: Michael Köhlmeier)
  • 1995 für "Das Kind hinter den Augen" von Nava Semel (Regie: Götz Fritsch)
  • 1996 für "Kleine Vogelkunde" von Händl Klaus (Regie: Martin Sailer)
  • 1997 für "Das zu Sehende, das zu Hörende" von Friederike Mayröcker (Regie: Götz Fritsch)
  • 1998 für "Dein Zimmer für mich allein" von Michael Köhlmeier (Hörspielbearbeitung und Regie: Klaus Gmeiner)
  • 1999 für "Auferstehung der Toten " von Wolf Haas (Hörspielbearbeitung und Regie: Götz Fritsch)
  • 2000 für "Der Knochenmann" von Wolf Haas (Hörspielbearbeitung und Regie: Götz Fritsch)
  • 2001 für "Sladek" von Ödön von Horvath (Hörspielbearbeitung und Regie: Götz Fritsch)
  • 2002 für "Die Blendung" von Elias Canetti (Hörspielbearbeitung von Helmut Peschina, Regie: Robert Matejka)
  • 2003 für "Die Beichte" von Felix Mitterer (Regie: Martin Sailer)
  • 2004 für "Holzfällen (Der Auftritt des Burgschauspielers)" von Thomas Bernhard (Regie: Ulrich Gerhardt)
  • 2005 für "Die Wolfshaut" von Hans Lebert (Hörspielbearbeitung von Helmut Peschina, Regie: Robert Matejka)
  • 2006 für "Das ewige Leben" von Wolf Haas (Hörspielbearbeitung und Regie: Götz Fritsch)
  • 2007 für "Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre" von Heimito von Doderer (Hörspielbearbeitung von Helmut Peschina, Regie: Robert Matejka)
  • 2008 für "Romy Schneider - Zwei Gesichter einer Frau" von Chris Pichler (Regie: Daniela Gassner und Chris Pichler)
  • 2009 für "Die Geschichte von der 1002. Nacht" von Joseph Roth (Hörspielbearbeitung von Helmut Peschina, Regie: Robert Matejka)
  • 2010 für "Die kleineren Reisen" von Alois Hotschnig (Regie: Martin Sailer)
  • 2011 für "Weiter leben" von Ruth Klüger (Bearbeitung von Nika Sommeregger, Hubertus Zorell, Pete Belcher, Regie: Götz Fritsch)
  • 2012 für "Wie kommt das Salz ins Meer" von Brigitte Schwaiger (Hörspielbearbeitung und Regie: Elisabeth Putz)
  • 2013 für "Ein Bericht für eine Akademie" von Franz Kafka (Bearbeitung von Felix Mitterer, Regie: Martin Sailer)
  • 2014 für "Die letzten Tage der Menschheit" von Karl Kraus (Bearbeitung von Franz Schuh und Erwin Steinhauer, Regie: Peter Rosmanith und Erwin Steinhauer)
  • 2015 für "Das Wechselbälgchen" von Christine Lavant (Bearbeitung von Julia Hahn und Peter Rosmanith, Regie: Peter Rosmanith)
  • 2016 für "Medea" nach Euripides (Bearbeitung von Helmut Peschina, Regie: Alice Elstner)

Schauspieler/in des Jahres

Diese Auszeichnung wird seit 1997 vergeben. Der Schauspieler oder die Schauspielerin des Jahres wird von den Hörspielregisseurinnen und -regisseuren gemeinsam mit der Redaktion gewählt. Die Ehrung erfolgt im Rahmen der Langen Nacht des Hörspiels.

  • 1997 Rudolf Wessely
  • 1998 Michou Friesz
  • 1999 Martin Schwab
  • 2000 Bibiana Zeller
  • 2001 Wolfram Berger
  • 2002 Gundula Rapsch
  • 2003 Peter Simonischek
  • 2004 Maria Happel
  • 2005 Peter Matic
  • 2006 Andrea Clausen
  • 2007 Erwin Steinhauer
  • 2008 Chris Pichler
  • 2009 Elisabeth Orth
  • 2010 Cornelius Obonya
  • 2011 Gerti Drassl
  • 2012 Joachim Bißmeier
  • 2013 Markus Hering
  • 2014 Petra Morzé
  • 2015 Markus Meyer
  • 2016 Karl Markovics

Hörspielpreis der Kritik

Seit 2008 wird der "Hörspiel-Kritikerpreis" vergeben. Kritiker der Tageszeitungen "Salzburger Nachrichten", "Kurier", "Der Standard", "Die Presse" und der Wiener Stadtzeitung "Falter" (seit 2015: "Salzburger Nachrichten", "Der Standard", "Die Presse" und "Kleine Zeitung") wählen aus der Jahresproduktion des ORF das, ihrer Ansicht nach, "künstlerisch anspruchsvollste und ansprechendste" Hörspiel des Jahres. Die Veröffentlichung erfolgte im Rahmen der "Langen Nacht des Hörspiels" bzw. erfolgt seit 2012 im Rahmen der "Ö1 Hörspiel-Gala".

  • 2008 für "Santo Subito" von krok & petschinka (Regie: petschinka)
  • 2009 für "Gärten, Schnäbel, ein Mirakel, ein Monolog, ein Hörspiel" von Friederike Mayröcker (Regie: Klaus Schöning)
  • 2010 für "DogGod" von Magda Woitzuck (Regie: Peter Kaizar und Philip Scheiner)
  • 2011 für "Die Restlichen" von Sabine Schönfeldt (Regie: Kerstin Schütze)
  • 2012 für "Die Hochzeit. Szenen eines Ereignisses vom Lande" von Elisabeth Putz (Regie: die Autorin)
  • 2013 für "Räuberzelle" von Christian Winkler (Regie: Peter Kaizar)
  • 2014 für "Letzter Halt Plattform 80" von Ursula Scheidle (Regie: Harald Krewer)
  • 2015 für "Manifest 44. Der schwarze Trauerzug, Amsel, Drossel, Fink und Star, der Rabe, der Rabe, der Uhu, der Uhu" von FALKNER, Regie: FALKNER)
  • 2016 für "Das Hornissengedächtnis" von David Zane Mairowitz (Regie: der Autor)
  • 2017 für "Sturm und Zwang" von Manfred Schild (Regie: Martin Sailer)

Kurzhörspielwettbewerb Track 5'

Seit 2005 schreibt die Hörspielredaktion von Ö1 alljährlich den Kurzhörspielwettbewerb Track 5' aus. Gesucht wird nach selbstproduzierten Stücken mit einer maximalen Länge bis zu sieben Minuten. Eine Jury aus Hörspielregisseur/innen nominiert aus allen eingereichten Beiträgen die interessantesten Einsendungen, die im Rahmen der "Langen Nacht des Hörspiels" im "Klangtheater" des RadioKulturhauses in Wien vorgeführt werden. Das anwesende Publikum wählt daraus die besten drei Produktionen, die in der Folge auf Ö1 gesendet werden.

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