"Michael" kontroversiell aufgenommen

Am Wochenende war der österreichische Beitrag "Michael" von Markus Schleinzer in Cannes zu sehen. "Michael", der einzige deutschsprachige Beitrag in der Konkurrenz, wurde wie erwartet kontroversiell aufgenommen und erhielt nach seiner Premiere sowohl langen Applaus als auch Buh-Rufe.

Kulturjournal, 16.05.2011

Es ist ein Drama um einen Missbrauchstäter und ein im Keller gefangen gehaltenes Kind, das die bizarre Normalität des Abnormalen widerspiegelt. Dass der Film polarisiert, damit hat Schleinzer wohl gerechnet.