Leporello

1. Ausstelllung "Hands-on Urbanism" im Architekturzentrum Wien
2. Musik als Medizin

1. Ausstelllung "Hands-on Urbanism" im Architekturzentrum Wien

Gartenarbeit als Motor einer Stadtentwicklung von unten – dieses Phänomen hat die Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin Elke Krasny in den letzten drei Jahren erforscht und weltweit informell enstandene - und nicht selten vom Developperdruck großer Baukonzerne bedrängte - urbane Grünräume besucht. Für das Architekturzentrum Wien hat sie ihre Feldforschungsarbeit nun zu einer Ausstellung zusammengefasst. Gestern Abend wurde die Schau mit dem Titel "Hands-on Urbanism – 1850 bis 2012. Vom Recht auf Grün" eröffnet. Präsentiert werden darin achtzehn Fallstudien: von der im New York der 70er Jahre von Liz Christy begründeten "Bowery-Houston Community Farm" über die kubanische "Organopónicos" Bewegung und das Hongkonger "Ma Shi Po Village" mit seinen illegalen Farmen, Fischteichen und Reisfeldern, bis hin zu trendigen Beispielen wie dem 2009 angelegten "Prinzessinnengarten" in Berlin Kreuzberg. Erforscht wurden aber auch alteingesessene Wiener Gartensiedlungen wie die die "Zukunft auf der Schmelz". -
Gestaltung: Franziska Dorau

2. Musik als Medizin

Der Internist und Pianist Klaus Laczika forscht nach den Auswirkungen von Musik auf kranke Menschen. Seit 2007 setzt er Kompositionen aller Art für seine Patienten auf der Intensivstation des Wiener AKH ein, um sie bei ihrer Genesung zu unterstützen. Jetzt will er auch den Patienten auf der Palliativstation helfen, das Leben im Angesicht des Sterbens erträglicher zu machen.-
Gestaltung: Stefanie Panzenböck

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