Frau mit Handy

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Doch nicht "wie zuhause" Roaming bremst LTE-Kunden aus

Doch nicht "wie zuhause" Roaming bremst LTE-Kunden aus+++Test: Chemiecocktail im Nagellack+++Screen statt Tacho. Wie Displays Autos von innen verändern+++Ärger über teure Matratzenauflagen mit Heublumen

Doch nicht "wie zuhause" Roaming bremst LTE-Kunden aus

Seit sieben Wochen können Urlauber ihr Handy auf Reisen innerhalb der EU "wie zuhause" nutzen. Extragebühren fallen keine mehr an. Erste Erfahrungen zurückgekehrter Urlauber zeigen jedoch: Ganz "wie zuhause" funktioniert es dann doch nicht. Wer etwa das schnelle LTE-Netz gewohnt ist, muss sich im EU-Ausland oft mit dem deutlich langsameren 3G-Netz begnügen. Sind Urlauber nur Handykunden zweiter Klasse? Help hat nachgefragt.

Test: Chemiecocktail im Nagellack

Im Sommer, wenn Sandalen Hochsaison haben, steigt der Absatz von allerlei fußverschönernden Kosmetika. Ganz oben auf der Liste: der Nagellack. Die deutsche Konsumentenzeitschrift "Ökotest" hat die Inhaltsstoffe von 25 verschiedenen Lacken testen lassen, mit teils problematischen Ergebnissen. In vielen bunten Fläschchen stecken bedenkliche Weichmacher, UV-Schutz und andere Chemikalien. Da sei allerdings nicht notwendig, wie die Inhaltsstoffe des Testsiegers zeigen.

Screen statt Tacho. Wie Displays Autos von innen verändern

Analoge Instrumente im Auto, die mit echten Zeigern Geschwindigkeit, Tankinhalt und Temperatur auf festen Skalen anzeigen, sind Auslaufmodelle: Ihre Aufgabe übernehmen immer öfter Displays. Bei multifunktionalen Instrumenten an gewohnter Stelle im Armaturenbrett dürfte es jedoch nicht bleiben. Die Screens schicken sich an, den Innenraum eines Autos grundlegend zu verändern. Flexible Displays an der Innenseite könnten Karosserien durchsichtig werden lassen und tote Winkel ausmerzen. Transparente OLED-Touchscreens könnten Informationen zur Umgebung direkt aufs Fenster liefern. Und Bespielbare Seiten- und Dachverkleidungen lassen ahnen, wie Passagiere in zukünftig autonom fahrenden Autos unterhalten werden könnten.

Ärger über teure Matratzenauflagen mit Heublumen

Die Firma Santhera Handels-Gmbh mit Postadresse in Judenburg verspricht wohligen Schlaf dank ihrer speziellen Matratzenauflagen mit Heublumen. Einer Konsumentin raubte der Kauf einer solchen Auflage und einer Decke allerdings den Schlaf: Ihr 88-jähriger Vater hatte die Produkte bestellt und sollte dafür satte 2.100 Euro bezahlen. Den Kauf wieder rückgängig zu machen erwies sich als schwierig.

Moderation: Matthias Däuble

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