Die Sendung der Konsumentenredaktion

Veranstalter storniert Reiseschnäppchen wegen Irrtums +++ Neuer Ratgeber: Wie man Einbrüchen am besten vorbeugt +++ Santander: Zu viel gezahlte Zinsen vor Verjährung zurückholen +++ Allergen-Label für Innenraumluftfilter kommt 2018

Veranstalter storniert Reiseschnäppchen wegen Irrtums

Bei online-Reiseangeboten passiert das immer wieder: Die Kommastelle verrutscht, es wird eine Null vergessen oder der Preis einfach falsch kalkuliert. Solche Irrtümer sind nicht nur für die Verkäufer unangenehm. Auch für die KonsumentInnen kann das Ärger mit sich bringen. Denn wenn ein solcher Irrtum vorliegt, hat der Anbieter unter bestimmten Umständen die Möglichkeit vom Vertrag zurückzutreten. Bedingung dafür ist allerdings, dass das unverzüglich passiert, bzw. dass den Kunden der Fehler hätte auffallen müssen.


Neuer Ratgeber: Wie man Einbrüchen am besten vorbeugt

Knapp 13.000 Mal haben Einbrecher im vergangenen Jahr in Österreich zugeschlagen. Das sind so wenige Einbrüche wie seit zehn Jahren nicht mehr. Gerade im Sommer und Herbst heißt es trotzdem besonders wachsam sein. Um das eigene Zuhause zu schützen, gibt es zahlreiche technische Möglichkeiten. Von widerstandsfähigen Schlössern über Balken- und Riegelsysteme bis zu speziellen Folien, die die Fenster durchbruchsicher machen. Der VKI hat dazu einen neuen Ratgeber herausgebracht, wir sprechen mit dem Autor.


Santander: Zu viel gezahlte Zinsen vor Verjährung zurückholen

Bereits im Jahr 2013 wurde der österreichische Ableger der spanischen Bank Santander vom OGH verurteilt: Die Bank hatte ihre Kunden über die tatsächliche Kreditsumme getäuscht. In einer eineinhalbjährigen Sammelaktion des VKI bekamen mehr als 5.000 Konsumentinnen und Konsumenten ihr zu viel bezahltes Geld zurück. Vier Jahre später gibt es jedoch immer noch Betroffene, die davon nichts mitbekommen haben. Nach einem Aufruf der Arbeiterkammer Steiermark im Mai konnte weiteren 23 Kreditnehmern geholfen werden. Je nach Kreditsumme wurde für die Konsumenten bis zu 20.000 Euro zurückgeholt.


Allergen-Label für Innenraumluftfilter kommt 2018

Innenraumfilter sollen Schmutz, unangenehme Gerüche und Allergene aus der Atemluft entfernen. Wie effektiv sie das tun ist allerdings nicht ganz klar. Besonders relevant ist das für Allergiker, vor allem die Autoindustrie tüftelt dazu an neuen Lösungen. Ob die Filter wirklich effektiv sind, das testet eine Forschungsgruppe an der medizinischen Universität Wien in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Zentrum für Forschung und Innovation. Ab 2018 sollen Filter, die halten was sie versprechen, mit einem neuen Prüflabel gekennzeichnet werden.


Gestaltung: Matthias Däuble

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