Vom Karli zum Herrn Karl - Der Klang der Grenze

Klaus Rott im Theater-Center-Forum
Klaus Karlbauer: "To live in the Borderlands"

Klaus Rott im Theater-Center-Forum

Klaus Rott war lange genug der ewige "Bua". Der Schauspieler, der in der Fernsehserie "Ein echter Wiener geht nicht unter" einst den "Mundl"-Sohn "Karli" Sackbauer verkörperte, und der diese Figur seitdem in Soloabenden munter weiter leben ließ - schlüpft in eine neue Rolle. Statt Karli wird Rott ab nun niemand Geringeren als den HerrnKarl von Helmut Qualtinger und Carl Merz darstellen. Heute Abend präsentiert er die Verwandlung bei der Premiere im Theater-Center-Forum in der Wiener Porzellangasse.- Gestaltung: Christa Eder


Klaus Karlbauer: "To live in the Borderlands"

Wie klingt Migration? Wie klingt das Material, aus dem Grenzen gemacht werden? Klaus Karlbauer montierte Mikrofone und Tonabnehmer auf eine Rolle Stacheldraht und begann mit Bassgeigenbögen und Sägen darauf zu spielen. Die Klänge des Stacheldrahtes hat der Multimediakünstler mit den Klängen alter, kaputter Zithern kombiniert. Die Zither als ein Instrument, das für ihn Heimat, "Österreichtum" und die Illusion der Idylle verkörpert. Aus diesem Versuch, Grenzen musikalisch erfahrbar zu machen, ist schließlich die neunteilige Gesamtkomposition "To live in the Borderlands" entstanden. - Gestaltung: Jakob Fessler

Service

Klaus Rott
To live in the Borderlands
Album Release & Konzert
11.11.2017, 20:00 Uhr, Brunnenpassage Wien
Brunnenpassage

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Sendereihe