Die vielen Facetten des Reichtums in Österreich

Eine Klasse für sich
Von Juliane Nagiller

Reiche Menschen besitzen neben Geld auch Immobilien, Autos, Unternehmensanteile oder Edelmetall-Reserven. Sie haben ihr Vermögen verteilt und gut abgesichert. Und es geht auch um soziales Kapital. Reichtum ist die Eintrittskarte zu einer eigenen Gesellschaftsschicht, deren Angehörige in Privatschulen ausgebildet werden und politischen Einfluss haben.

Jahrhundertelang hat die Schere zwischen Reich und Arm, die derzeit größer wird, politische Ideologien geprägt und Ressentiments geschürt. So war beim letzten G20-Gipfel in Hamburg auch das Porsche-Zentrum Ziel eines Brandanschlags. Gleichzeitig fasziniert das Leben der Reichen: Gerne sieht man sich im Fernsehen Krönungen und Berichte über den Opernball an.

Während es für Armut eine eindeutige Definition gibt, tut man sich beim Reichtum schwer. Ab welcher Summe ist man eigentlich reich? Und welches Vermögen gilt in Österreich gesellschaftlich als inakzeptabel?

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