Alfred Grinschgl, Barbara Eppensteiner und Ingrid Brodnig

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist ein Mittel der Demokratisierung

"Wie steht es um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Journalismus?" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit prominenten Medienmacher/innen.

Erbittert kämpfen private Medienanbieter in Deutschland, der Schweiz und Österreich gegen die öffentlich-rechtlichen Anstalten um die heißumkämpften Terrains Fernsehen und Internet.

Die Monopole der Öffentlichen fielen schon in den 1980-er bzw. 1990-er Jahren. Aber nun geht es darum, dass das öffentlich-rechtliche Mediensystem immer stärker unter Legitimationsdruck kommt: wofür verwenden sie die großen Budgets, die die Gebührenzahler/innen aufbringen müssen? Und ist die öffentlich-rechtliche Struktur im Zeitalter der medialen Dauerpräsenz durch das Internet überhaupt noch zeitgerecht?

Über die Frage, was die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Journalismus sein kann und muss, diskutieren bei Renata Schmidtkunz:

  • Roger de Weck, ehem. Generaldirektor der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft, Publizist und Manager
  • Ingrid Brodnig, Medienjournalistin, Digital Champion Österreichs in der EU, Vorsitzende der Initiative Qualität im Journalismus (IQ)
  • Barbara Eppensteiner, Senior Community Managerin und ehem. Programmintendantin von Okto, Community-Fernsehen
  • Alfred Grinschgl, von 2001 - 2016 Geschäftsführer der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH für den Fachbereich Medien

Service

Roger de Weck, "Nach der Krise: Gibt es einen anderen Kapitalismus?", Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2009

Ingrid Brodnig, "Lügen im Netz - Wie Fake News, Populisten und unkontrollierte Technik uns manipulieren", Brandstätter Verlag 2017

Ingrid Brodnig , "Hass im Netz: Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können", Taschenbuch, Brandstätter Verlag 2016

Ingrid Brodnig, "Der unsichtbare Mensch: Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert", Czernin Verlag 2014

der.orf.at - „Eigenständigkeit. Qualität. Vielfalt.“: ORF-Generaldirektor Wrabetz legt „12 Thesen zum Medienstandort Österreich“ vor

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