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Musik

Salzburger Festspiele 2012 - Matinee live

Sonntag
29. Juli 2012
11:00

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Valery Gergiev; Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor; Sergei Semishkur, Tenor.
Igor Strawinsky: Psalmen-Symphonie für Chor und Orchester
Modest Mussorgsky: Lieder und Tänze des Todes (Bearbeitung von Alexander Raskatov) (Übertragung aus dem Großen Festspielhaus Salzburg in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Hannes Eichmann

Zwei der insgesamt zehn Orchesterkonzerte der Wiener Philharmoniker gestaltet heuer der russische Dirigent Valery Gergiev. Zuletzt stand er vor zwei Jahren mit dem World Orchestra for Peace auf der Salzburger Festspielbühne und dirigierte Gustav Mahlers vierte und fünfte Symphonie. Im Jahr zuvor begeisterte das London Symphony Orchestra unter seiner Leitung mit Debussy‘s "La Mer".

Die Matinee am Sonntag ist ganz dem russischen Repertoire gewidmet. Gergiev setzt den Fokus speziell auf Werke aus seiner Heimat, die den Hörer besinnlich stimmen. Den Anfang der Konzertreihe bildet Igor Strawinskys eindringliche "Psalmensymphonie" für Chor und Orchester. Die drei ineinander übergehenden Teile haben je einen biblischen Psalm zum Inhalt. Seinen unverwechselbaren Klang erhält die "Psalmensymphonie" in erster Linie aufgrund der ungewöhnlichen Instrumentalbesetzung: der Komponist verzichtete zur Gänze auf hohe Streicher und setzte dafür gleich zwei Klaviere ein. Den Chor-Part bei der kommenden Sonntagsmatinee übernimmt der Wiener Staatsopernchor.

Die vier "Lieder und Tänze des Todes" von Modest Mussorginski erzählen die tragischen Schicksale eines Kindes, einer Fieberkranken, eines armen Bauern und eines Feldherren im Krieg, denen der Tod am Sterbebett ein letztes Schlaflied singt. Die ursprünglich für Bassstimme gesetzten Lieder werden in diesem Fall von einem Tenor gesungen. Sergei Semishkur, Solist des Marrijinsky Theaters, ist damit zum ersten Mal in Salzburg zu Gast.

Als Abschluss wird Sergej Prokofjews fünfte seiner insgesamt zehn Symphonien aufgeführt. Sie gilt als seine klanglich mächtigste und wird aufgrund der patriotisch-heroischen Klänge gerne auch als "Kriegssymphonie" bezeichnet.

 

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