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Kultur

Kulturjournal

Mittwoch
18. Juni 2014
17:09

1. "Metropolis" in Melk
2. Alois Mosbacher in Linz
3. Das organische Bauen des Friedrich Kiesler
4. " Alpine Hybride"

1. "Metropolis" in Melk

Bühne frei heißt es ab heute bei den Sommerspielen Melk und es ist ein spannendes Stück, das heute Abend um 20.15 seine Uraufführung feiert. Schriftsteller Franzobel hat nämlich Fritz Langs Stummfilmklassiker "Metropolis" für die Bühne adaptiert. Für Franzobel war das Schreiben eine besondere Herausforderung, weil er ein besonderes Naheverhältnis zu "Metropolis" hat. - Gestaltung: Wolflgang Popp

2. Alois Mosbacher in Linz

Kunst ist für ihn keine Stilrichtung, sondern eine Frage von Haltung und Persönlichkeit. Als "Neuer Wilder" hat Alois Mosbacher in den 1980- er Jahren den Begriff der Malerei neu geprägt. Nach zwei Jahren Vorbereitungszeit zeigt der international anerkannte Künstler im Lentos in Linz seine Arbeiten. Eine Ausstellung, die sich nicht als Retrospektive versteht, sind doch die großformatigen Bilder allesamt in den vergangen zwei Jahren entstanden. Unter dem Titel "Möblierung der Wildnis" verwandelt Mosbacher das Kunstmuseum Lentos in einen Bilderwald. - Gestaltung: Katharina Maurer

3. Das organische Bauen des Friedrich Kiesler

Der österreichisch-amerikanische Architekt, Bühnenbildner und Künstler Friedrich Kiesler war ab 1926 in New York Brückenschläger und Bindeglied zwischen der jungen amerikanischen Kunstszene und der europäischen Avantgarde. Dort entwickelte er auch seine ganzheitliche Theorie des "Correalismus", in der es darum ging, Mensch und Umwelt als Ganzheit zu betrachten und Möbel, Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände entsprechend auf die menschliche Physiognomie und Verhaltensweise abzustimmen. Die Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung in Wien präsentiert in ihrer aktuellen Ausstellung bisher unbekannte Pläne und Entwürfe Kieslers, die durch Zufall im Archiv entdeckt wurden und die zeigen, wie seine visionären Ideen auch in praktische Aufträge zu Wohnbauten einflossen. - Gestaltung: Judith Hoffmann

4. " Alpine Hybride"

Die Alpen waren einst der karge Lebensraum für einige wenige. Heute sind sie zur Erlebniswelt für die Massen geworden. Tirol zählt zu den touristisch am intensivsten genutzten Gebieten der Alpen: 2013 verbuchte man 45 Millionen Nächtigungen. Angesichts von Klimawandel und Gletscherschmelze denken zwei junge Innsbrucker Architekten über bauliche Alternativen nach. Kathrin Aste und Frank Ludin vom Büro LAAC Architekten haben sogenannte "Alpine Hybride" entwickelt - innovative, multifunktionale Gebäude. - Gestaltung: Teresa Andreae

Moderation: Dorothee Frank


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