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Musik

Zeit-Ton extended

Freitag
20. Februar 2015
23:03

10 Jahre IMA.
Gestaltung: Rainer Elstner gemeinsam mit Elisabeth Schimana

Vor zehn Jahren wurde das Institut für Medienarchäologie (IMA) gegründet. Aus Anlass des runden Geburtstages gestalten wir gemeinsam mit Elisabeth Schimana einen Zeit-Ton extended.

Zu Gast in der Sendung waren Martijn van Boven, Bernarda Cesar, Peter Donhauser, Seppo Gründler, Marija Juza, Norbert Math, Philip Pinteric, Gert-Jan Prins, Andrey Smirnov, Andrea Sodomka, Tamara Wilhelm, Jasmina Zaloznik und Brane Zorman.

Gegründet wurde das IMA, das Institut für Medienarchäologie, im Jahr 2005 von Elisabeth Schimana und Andrea Sodomka, seinen Sitz hat es in Hainburg. Das Institut arbeitet an der Bruchstelle von analog und digital und an der Schnittstelle von Forschung und Vermittlung insbesondere in Zusammenhang mit Akustik, Klangmaschinen und digitaler Musik.

Schwerpunkt sind Ausgrabungen von Produktionen von Frauen im Bereich der elektronischen Kunst und deren Sichtbarmachung für eine breitere Öffentlichkeit. Innerhalb dieser Forschungsmaterie konzentriert sich das Institut im Speziellen auf die akustischen Künste in all ihren Manifestationen. Eingebettet ist das Institut in den Komplex des historischen Klosterhofs in Hainburg.

Künstlerinnen-Porträts und Ur-Synthesizer

In Zeit-Ton extended wird ein Querschnitt aus jenen Stücken vorgestellt, die im Rahmen von IMA kreiert worden sind. Dabei wird auch die Portraitserie des Instituts eine Rolle spielen: Bereits sechs Videoporträts sind in dieser Reihe entstanden. Sie sind Künstlerinnen aus allen Bereichen der elektronischen Kunst mit einem Fokus auf Klang gewidmet.

Ein weiteres Thema der Sendung wird der Max Brand Synthesizer sein. Dieses Instrument ist quasi die Urmaschine der Moogsynthesizer, Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem visionären österreichischen Komponisten Max Brand und dem amerikanischen Ingenieur Bob Moog. Das IMA hat den Max Brand Synthesizer erforscht und auch für zeitgenössische Komponist/innen und Interpret/innen zugänglich gemacht.

IMA-Zukunft in St. Pölten

Auch ein Blick auf die Zukunft des IMA soll gewagt werden. Elisabeth Schimana plant, eine Kooperation mit der FH St. Pölten einzugehen und das Institut nach St. Pölten zu übersiedeln. Das Artist-in-Residence-Programm soll intensiviert und der Schwerpunkt verstärkt auf Forschung und Produktion gelegt werden.

Gestaltung: Rainer Elstner · zur Sendereihe

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