Georg Friedrich Händel: "Israel in Egypt", Oratorium HWV 54

Concerto Copenhagen, Dirigent: Lars Ulrik Mortensen; Nederlands Kamerkoor; Joanne Lunn und Maria Valdmaa, Sopran; Alex Potter, Alt; Nicholas Mulroy, Tenor; Peter Harvey und Jakob Bloch Jespersen, Bass (Übertragung aus dem Großen Konzerthaussaal Wien im Rahmen der "Resonanzen 2016"). Präsentation: Bernhard Trebuch

(in der Pause): Traditionell findet bei den "Resonanzen" eine Ausstellung von Kopien historischer Instrumente, Noten und Musikalien statt. Instrumentenbauer aus aller Welt pilgern ins Wiener Konzerthaus, um ihre "Werke" zu präsentieren. Ein Streifzug duch die Welt alter Instrumente.

Exodus.
Wie keine zweite biblische Gestalt verkörpert Moses, der Ägypter, Medium und Motor der Apokalypse in reinstem Wortverständnis: Ihm entbirgt sich Gott - rückblickend - von Anbeginn durch seine wundersame Errettung vor dem Knabenmord des Pharao, ihn bestimmt er zum Retter Israels und rüstet ihn mit allen erdenklichen Wunderwaffen für die spektakuläre Flucht seines Volkes aus jahrhundertelanger Knechtschaft ins gelobte Land. Mit der Feier dieses gottgewollten Sieges über die ägyptischen Verfolger endet triumphal Georg Friedrich Händels prächtiges Oratorium "Israel in Egypt", dessen unkonventionelle Anlage den Händel-Exegeten bis heute Rätsel aufgibt.
(Wiener Konzerthaus)

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