Radiogeschichten

Krimi-Woche: "Herr Groll und kein Ende". Die Abenteuer eines rollstuhlfahrenden Geschichts-Detektivs und seines Autors Erwin Riess. Es liest: Michael Dangl. Gestaltung: Edith-Ulla Gasser.

"Der letzte Wunsch des Don Pasquale", "Herr Groll und der rote Strom", "Giordanos Auftrag", "Herr Groll auf Reisen" "Herr Groll und die ungarische Tragödie", "Herr Groll im Schatten der Karawanken", "Herr Groll und das Ende der Wachau".- Was mit der Erfindung der Figur eines rollstuhlfahrenden Polit-Detektivs begann, führte im Lauf der Jahre zu einer Reihe von Romanen und Erzählbänden, in denen Erwin Riess mit dem Genre des Kriminalromans spielt, es aber auch auf durchaus durchtriebene Art konterkariert.

Die Bücher mit Herrn Groll und seinem Freund, dem "Dozenten", haben eine große Fangemeinde gefunden. Es sind zeitgeschichtliche und tagespolitische Recherchen, durchsetzt von einem Feuerwerk subtiler Pointen. "Erwin Riess' Anspruch ist nichts weniger als universal", schreibt der Literaturkritiker Kurt Neumann über den Wiener Autor, "das Rüstzeug seiner literarischen Umsetzung zimmert er sich listig und lässig aus Versatzstücken des europäischen Schelmenromans und dem Muster 'Serienkrimi' zusammen". - Erwin Riess, Jahrgang 1957 und nach einem Rückenmarkstumor seit 1983 selbst Rollstuhlbenutzer, lebt in Wien und Kärnten.

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