Moment - Leben heute
"Wie ein Finanzprodukt zur Schicksalsfrage wurde. Problemfall Frankenkredit". Gestaltung: Natasa Konopitzky. Moderation und Redaktion: Bernhard Fellinger
9. Februar 2012, 14:40
Fremdwährungskredite erlebten seit der Mitte der 90er Jahre einen Boom. Mehr als 200.000 Österreicher nahmen ihre Darlehen in Schweizer Franken oder Yen auf, um weniger Zinsen zu zahlen.
Die Banken empfahlen ihren Kunden die günstigen Kredite und diese erfüllten sich so den Traum von Wohnung oder Haus. Dass sie sich damit auf ein spekulatives Devisengeschäft einließen, war den wenigsten bewusst.
Dann kam die Finanzkrise, der Euro wurde schwächer, der Schweizer Franken stärker, die Zinsen stiegen und viele Kreditnehmer finden sich plötzlich in einer finanziell bedrohlichen Situation wieder.
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Informationen zu Fremdwährungskrediten
