Menschen vor Riesenbüchern

APA/DPA/HENDRIK SCHMIDT

Kontext

Sachbücher im Februar

Die monatlich erscheinende Sachbuch-Bestenliste der Medienpartner "Die Literarische Welt", Radiosender WDR 5, "Neue Zürcher Zeitung" sowie Ö1.

Unabhängiges Gremium

Unsere Liste wird von einem unabhängigen Gremium erstellt, dem Fachjournalisten und renommierte Publizisten angehören, darunter Wissenschaftler wie Herfried Münkler und Jochen Hörisch. Das Gremium, das ab Januar noch erweitert werden wird, ermittelt monatlich zehn Bücher auf Basis von Punkten. Jeder Juror, jede Jurorin kann 8, 6, 4 oder 2 Punkte für vier Bücher vergeben.

1. Hartmut Rosa

"Situation und Konstellation. Vom Verschwinden des Spielraums", Suhrkamp Verlag, 247 Seiten

2. Dorothy Thompson

"Das Ende der Demokratie. Reportagen aus Deutschland 1931 - 1932", herausgegeben von Oliver Lubrich, übersetzt von Johanna von Koppenfeld, Verlag das Vergessene Buch, 419 Seiten

3. Aldous Huxley

"Zeit der Oligarchen. Über Wissenschaft, Freiheit und Frieden", übersetzt von Jürgen Neubauer, Carl Hanser Verlag, 91 Seiten

4. Harald Jähner

"Wunderland. Die Gründerzeit der Bundesrepublik 1955 - 1967", Verlag Rowohlt Berlin, 480 Seiten

5. Philipp Ther

"Der Klang der Monarchie. Eine musikalische Geschichte des Habsburgerreiches", Suhrkamp Verlag, 562 Seiten

6. Sven Beckert

"Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution", übersetzt von Helmut Dierlamm, Werner Roller, Sigrid Schmid und Thomas Stauder, Rowohlt Verlag, 1279 Seiten

7. Florence Gaub

"Szenario. Die Zukunft steht auf dem Spiel", Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), 512 Seiten

8. Anne Brorhilker

"Cum/Ex, Milliarden und Moral. Warum sich der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität lohnt", Heyne Verlag, 272 Seiten

9. Daniel Marwecki

"Die Welt nach dem Westen. Über die Neuordnung der Macht im 21. Jahrhundert", Ch. Links Verlag, 288 Seiten

10. Roberto Simanowski

"Sprachmaschinen. Eine Philosophie der künstlichen Intelligenz", C. H. Beck Verlag, 288 Seiten

"Wie man auch in schwierigen Zeiten - und das ist diese unsere Zeit ganz bestimmt - den Lebensmut und den Sinn fürs Schöne nicht verliert, zeigt Mirjam Zadoff in ihrem neuen Buch eindrücklich. Den Leser erwartet kein klassisches Selbsthilfebuch oder eine Sammlung von Kalendersprüchen, sondern Techniken der Zuversicht, von Inspiration durch die Kunst bis hin zur Kraft der Solidarität. Zadoff, die das NS-Dokumentationszentrum in München leitet, hält uns vor Augen, dass Krisen zur Menschheitsgeschichte gehören, aber auch wieder vorbeigehen - und dass jeder von uns etwas dazu beitragen kann, den Schatten des Pessimismus zurückzudrängen und das Licht im Alltag heller leuchten zu lassen." (Judith Kohlenberger)