Schicksalswahl in Moldawien
Die 3,5 Millionen Einwohner zählende Republik Moldau liegt zwischen der Ukraine und Rumänien. Gemessen am Pro-Kopf-Einkommen ist es das ärmste Land Europas. Vor einem Jahr ist das Land politisch und wirtschaftlich ein Stück näher an die EU gerückt, als es beim Gipfel für Östliche Partnerschaft in Vilnius ein Assoziierungs- und Freihandelsabkommen unterzeichnet hat. Die morgigen Parlamentswahlen gelten dennoch als Schicksalswahl zwischen Ost und West. Die EU und Russland ringen im Land verstärkt um Einfluss. Erst am Donnerstag wurde die größte dezidiert pro-russische Partei von den Wahlen ausgeschlossen.
8. April 2017, 21:58
