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ES WAR DER HUND, DER STARB
Autor
Tom Stoppard (Großbritannien)
Regie
Otto Düben
Produktion
SDR (Übernahme)
Mit
Rupert Purvis, ein Doppelagent: Horst Bollmann
Giles Blair, ein Gentleman: Lukas Ammann
Pamela, seine mannstolle Frau: Rosemarie Fendel
Hogben, noch nicht ganz ein Gentleman: Rolf Becker
Mrs. Ryan, eine Hausgehilfin: Tessy Kuhls
Arlon: Peter Capell
Oberschwester: Antje Hagen
Dr. Seddon: Alexander May
Pfarrer: Wolfgang Forester
Chef: Herbert Bötticher
Inhalt
Eine Kriminalparodie, die Stoppard auf die Kriminalromane seines Landsmanns John le Carré, auf "Smiley und seine Leute" geschrieben hat. Der tragikomische Held der etwas verzwickten Geschichte ist ein Geheimagent, der ein Doppelagent ist, was natürlich ein böses Ende nimmt. (SDR-Programmheft)
Alternativ:
Geheimdienstmann Purvis befindet sich in einer verzweifelten Lage: In Diensten des britischen Geheimdienstes spioniert er beim KGB, den russischen Geheimdienst wiederum informiert er über seine britische Abteilung, und das nun schon seit 35 Jahren. Mittlerweile weiß er nicht mehr, für was und gegen wen er arbeitet. So beschließt er, seinem Doppelagentenleben ein Ende zu setzen. Doch zuvor schreibt er seinem Abteilungsleiter noch einen Brief mit wichtigen Geheiminformationen; dann schwingt er sich von der Themsebrücke und landet, wie es das Schicksal will, auf einem vorbeiziehenden Schiff, genauer, auf dem Rücken des Schiffshundes. Der Hund ist auf der Stelle tot, Purvis jedoch überlebt und kommt zur Genesung in ein Krankenhaus. Inzwischen ist sein Enthüllungsbrief jedoch in die falschen Hände geraten. (DRS-Programmheft)
(Produktionsjahr: 1984)
Sendedaten
13. September 1997 (Ü, 42: min )