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ENIGMA

Autor/in

Eric-Emmanuel Schmitt (Frankreich)

Vorlage

gleichnamiges Bühnenstück

Regie

Götz Naleppa

Musik

Edward Elgar

Übersetzung

Annette Bäcker, Paul Bäcker

Produktion

MDR (Übernahme)

Schnitt

Andrea Frommhagen, Hans-Peter Ruhnert

Ton

Andreas Meinetsberger, Holger König

Mit

Jürgen Hentsch (Abel Znorko)
Winfried Glatzeder (Erik Larsen)

Inhalt

(Sendung erfolgt in der Reihe "Das große Welttheater", Programm Österreich 1, 20.30h)

"Die ENIGMA VARIATIONEN", Variationen über eine Melodie, die man nicht hört...Elgar, der Komponist, hat behauptet, dass es sich um ein sehr bekanntes Lied handeln würde, das aber niemand erkennen kann. Eine versteckte Melodie, der man nachträumen muss, ein Enigma eben, unbegreiflich, ebenso rätselhaft wie das Lächeln von Helen."
Ein falscher Journalist fragt einen Schriftsteller über sein letztes Werk aus. Die ganze Zeit sprechen sie nur über die Liebe. Zwischen Auseinandersetzung und Geständnis wird aus dem von sich überzeugten Literatur-Nobelpreisträger ein verunsicherter, leidender, an der Liebe Gescheiterter; sein sanfter Befrager aus einer scheinbar schwachen Persönlichkeit ein Mensch, der ein Geheimnis in sich trägt und sich als stärker erweist als der ihm so überlegen erscheinende Misanthrop.

Eric-Emmanuel Schmitt, geboren 1960 in St. Foy Les Lyon. 1974.78 Musikstudium in Lyon. 1980-85 Studium der Philosophie in Paris. Lehrauftrag für Philosophie. Lebt in Paris, arbeitet neben dem Theater auch für Film und Fernsehen. Romancier (La secte des Egoiste) und Essayist. Theaterstücke: "Die Nacht von Valognes" (1991), "Der Besucher" (1993), "Golden Joe" (1995), "Enigma" (1996), in Paris mit Alain Delon uraufgeführt; "Der Freigeist" (1997), "Milarepa", "Frederick oder Boulevard du crime".

(Produktionsjahr: 2000)

Sendedaten

6. Februar 2001 (Ü, 78:48 min )