Hörspiel Suche
EIFERSUCHT
Autorin
Esther Vilar (Deutschland)
Vorlage
gleichnamiges Theaterstück
Regie
Christiane Ohaus
Produktion
NDR / SR (Übernahme)
Assistenz
Margit Kreß
Schnitt
Annette Matheis
Ton
Ulrich Speicher
Mit
Marlen Diekhoff (Helen)
Marion Breckwoldt (Yana)
Maresa Lühle (Iris)
Inhalt
(Sendung erfolgt in der Reihe "Hörspiel-Studio", Programm Österreich 1, 20.30h)
Untertitel: Drama für drei Faxmaschinen.
Sie sind Rivalinnen und versuchen, sich per Fax gegenseitig k.o. zu schlagen: Helen (55), Yana (40) und Iris (25). Alle drei leben im selben Haus und pflegen eine gemeinsame Leidenschaft: Laszlo, dickbäuchiger Mittfünfziger, Jurist und fröhlicher Schwerenöter, der alle drei die Höllenqualen der Eifersucht durchleben lässt. Es gibt für die Gattin zwar einen Finalsieg, die kann aber gar nicht so recht triumphieren, denn Laszlo ist nurmehr Trophäe, eine überbewertete Aktie, die auf ihren Nominalwert zurückfällt. "Mit dem Verschwinden der Rivalin verschwindet auch er selber." Und leider auch jenes köstliche Gefühl, nach dem Helen verlangt wie eine Morphiumsüchtige nach dem Morphium: Eifersucht.
Esther Vilar, 1935 in Buenos Aires geboren, dort Studium der Medizin. 1960 Studium der Psychologie und Soziologie in Wilhelmshaven und München. Bis 1963 Ärztin in Bayern, seitdem freie Schriftstellerin. Zahlreiche Buchpublikationen (u. a. "Der dressierte Mann", 71) und Theaterstücke (zuletzt: "Tee in Richmond", 94). Weiteres Hörspiel "Die Erziehung der Engel", (MDR 00). Esther Vilar lebt in Dublin und Barcelona.
(Produktionsjahr: 2001)
Sendedaten
1. Oktober 2002 (Ü, 75:03 min )