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DER GEHÜLFE
Autor
Robert Walser (Schweiz)
Vorlage
gleichnamiger Roman
Regie
Stefan Weber
Musik
Stefan Martin Weber
Bearbeitung
Stefan Weber
Produktion
SRF / ORF , 2026 (Neuproduktion)
Ton
Stefan Weber
Mit
Mario Fuchs (Joseph Marti)
Urs Jucker (Carl Tobler)
Sylvie Rohrer (Frau Tobler)
Carina Braunschmidt (Die Bärenswiler)
Gottfried Breitfuss (Die Bärenswiler)
Inhalt
Der junge Joseph Marti wird bei dem erfolglosen Erfinder Carl Tobler als Gehilfe vorstellig. Frau und Herr Tobler bewohnen ihre Villa zunehmend auf Kredit, die Patente des Ingenieurs halten nicht, was er sich davon verspricht. Vieles dreht sich nun um eine Reklame-Uhr, mit der Tobler wohlhabende "Kapitalisten" zu seinen Kunden machen möchte. Seine Prahlsucht wächst mit der Verzweiflung, die sich nach und nach an seiner Umwelt, auch an seiner Frau entlädt. Die Dorfbewohner:innen betrachten den Niedergang der Villa Tobler mit wachsender Häme, während Joseph Marti, der Erzähler und sonderbar indifferente Protagonist dieses Stückes, beobachtet, für den Eigenbedarf dichtet und mit Frau Tobler mehr oder weniger sittsame Augenblicke erlebt.
Stefan Webers Sprach-und-Klangkomposition stellt uns das Dörfchen Bärenswil und seine Figuren als lebendiges Bild des Totalschadens menschlicher Beziehungen vor. In der Verknappung des Stoffes wurden mehrere Schichten Walser'schen Dichtens und Irrlichterns abgebeizt - in der DNA seiner Figuren bleibt die typische Sonderbarkeit freilich bestehen.
Sendedaten
4. April 2026 (NP, 55:00 min )
mehr dazu im Ö1 Programm
Trailer
Der Gehülfe, 3:06
