Vom Leben der Natur

Geländegängige Landschaftspfleger. Die Zoologin Ruth Wallner über alte Gebirgsziegenrassen. Die Bergbäuerin züchtet in Rauris im Pinzgau Pfauenziegen.
Teil 1: Springfreudige Paarhufer.
Gestaltung: Sonja Bettel

Vor mindestens 10.000 Jahren wurde die Hausziege aus der wild lebenden asiatischen Bezoarziege domestiziert. Die Gebirgsziegen sind auch heute noch bestens an das Leben im Gebirge angepasst. Früher wurden Gebirgsziegen im gesamten Alpenraum gehalten, weil sie wohlschmeckende Milch und Fleisch liefern und die Verbuschung der Almen verhindern. Ziegen fressen nämlich nicht nur Gras, sondern zu gleichen Teilen auch Laubpflanzen und Nadelpflanzen.

Aufgrund von Nutzungskonflikten mit der Jagd und weil Kühe wesentlich mehr Milch liefern, ist die Ziegenhaltung in den Alpen jedoch stark zurückgegangen, einige Gebirgsziegenrassen sind sogar in ihrem Bestand gefährdet. Die Familie Wallner in Rauris züchtet deshalb wieder die seltenen Rassen Pfauenziege und Tauernscheckenziege, um die schön gefleckten Ziegenrassen am Leben zu erhalten.


Service

Interviewpartnerin:

Dr. Ruth Wallner
Zoologin und Bergbäuerin
A-5661 Rauris

Pfauenziege



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