Praxis - Religion und Gesellschaft

Nicaragua: Die Miskito-Indios und ihr Ringen um Bildung und Beachtung. Gestaltung: Maria Harmer
Leben ohne Papiere: Schweizer Theologe setzt sich für Flüchtlinge ein. Gestaltung: Daniel Podertschnig und Brigitte Krautgartner
Die Menschen nicht aufgeben - Humanitäre Projekte in Afghanistan. Gestaltung: Lise Abid
Von der "Vermessung des Glaubens". Gestaltung: Lorenz Marti

Nach Guatemala ist Nicaragua das zweitärmste Land Zentralamerikas und zählt zu den ärmsten des ganzen Kontinents. Die Situation der indigenen Miskito-Bevölkerung ist besonders schwierig. Sie bangen um ihr Land, um ihre Rechte und hoffen auf ein besseres Schulsystem. Rund 300.000 Miskito-Indios leben an der Atlantik-Küste im Norden Nicaraguas.

Mit der Besetzung von verschiedenen Kirchen in der Schweiz haben sie vor zehn Jahren für Aufsehen gesorgt: Migrantinnen und Migranten ohne Aufenthaltspapiere, die daher häufig und meist respektlos als „Sans Papiers“ bezeichnet werden. Der evangelische Theologe Jacob Schädeln engagiert sich in einer Beratungsstelle für diese Menschen. Schätzungen zu Folge leben zwischen 50.000 bis 100.000 Menschen ohne gültige Aufenthalts-Papiere in der Schweiz.

Die deutsche Krankenschwester Karla Schefter leitet seit 22 Jahren ein Provinzkrankenhaus in Afghanistan. In einer Zeit, die fast ständig von Kriegshandlungen geprägt war, wurde das Spital nach und nach aufgebaut. Finanziert wird es aus privaten Spenden, unterstützt wird die humanitäre Arbeit durch Aktionen in Kirchen, Schulen und Vortragsabenden in Europa.

Wie kann Glaube entstehen und warum meinen manche, dass dieser imstande sei, Berge zu versetzen? Diese und andere Fragen sind auch Inhalt naturwissenschaftlicher Forschungen.

Service

Chak-E-Wardak Hospital Project

Buch, Karla Schefter, Ich gebe die Menschen nicht auf: Afghanistan, ein Land ohne Hoffnung?, Rowohlt-Verlag
Buch, Ulrich Schnabel, Die Vermessung des Glaubens, Verlag Karl Blessing

Sendereihe