Da capo: Ambiente

Ambiente Spezial. Al-Andalus - Araber, Flamenco und Dichter im Umfeld von Granada. Ein Ö1 Studienreise, akustisch dokumentiert von Edgar Schütz. Redaktion: Ursula Burkert

Vor 1.300 Jahren übernahmen die Araber die Herrschaft über weite Teile der Iberischen Halbinsel, sie sollten fast 800 Jahre bleiben. 1492 fiel als letzte Bastion der Mauren Granada an die Katholischen Könige Ferdinand und Isabella. Dort verweist die bezaubernde Burg Alhambra, bis heute auf das maurische Erbe, ebenso wie der Name der Provinz Andalusien. Nach ihrer Vertreibung siedelten sich viele Morisken, also zumindest nach außen zum Christentum konvertierte Mohammedaner, im Süden Granadas in den Alpujarras an. Sie hinterließen in Architektur und Landwirtschaft ihre Spuren.

Arabische Einflüsse finden sich auch im Cante Jondo, dem Flamenco-Gesang, der im granadinischen Altstadtviertel Albaycin zuhause ist. Aus dem Cante Jondo bezog auch Federico García Lorca viel Inspiration. Der 1936 im Spanischen Bürgerkrieg ermordete Dichter wurde 1898 in Fuente Vaqueros, einem Dorf nahe Granada geboren.

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