Wissen aktuell

1. Der gestrige Asteroid hat einen Mond
2. Diabetes besonders früh erkennen
3. Wozu hatte Ötzi 61 Tätowierungen?

1. Der gestrige Asteroid hat einen Mond

Der Asteroid 2004 BL86 hat - wie erwartet - die Erde anstandslos passiert. Unerwartet jedoch: er hat einen Begleiter. Der Asteroid, der gestern 1,2 Millionen Kilometer entfernt von der Erde vorbeiflog hat einen kleinen Mond. Die US-amerikanische NASA hat sogar ein Video
Gestaltung: Barbara Riedl-Daser


2. Diabetes besonders früh erkennen

In Österreich startet eine Kampagne auf Initiative von Fachleuten, die Diabetes vorbeugen will. Es geht um die Erkennung von sogenanntem Frühdiabetes. Dabei zeigen sich bereits erhöhte Blutzuckerwerte - ohne dass die Stoffwechselkrankheit schon ausgebrochen ist. Ein einfacher Test kann dabei helfen
Mit: Thomas Stulnig, Facharzt für Innere Medizin, AKH Wien
Gestaltung: Isabella Ferenci


3. Krebs in Österreich, Prognose für EU

Mehr als 39.000 Menschen erkranken pro Jahr in Österreich an Krebs. Über die aktuellen Zahlen zu Krebserkrankungen haben wir ja im Ö1 Mittagsjournal berichtet. Zeitgleich gibt es eine neue italienisch-Schweizer Studie zu Krebsfällen in EU; es ist eine Prognose wie sich das Jahr 2015 entwickeln wird. Heuer werde Lungenkrebs bei Frauen in der EU voraussichtliche erstmals die häufigste Krebsart sein; bis dato war es Brustkrebs, so die Studie. Details haben die ORF Wissenschaftsseiten.
Gestaltung: Barbara Riedl-Daser


4. Neue WU-Rektorin

Die Wiener Wirtschaftsuniversität wird ab Oktober von Edeltraud Hanappi-Egger geleitet. Die erste Rektorin in der 117jährigen Geschichte der Wirtschaftsuni. Gestern hat der Uni-Rat einstimmig die Genderforscherin Edeltraud Hanappi-Egger aus einem Dreiervorschlag zur künftigen Rektorin gewählt. Ein Portrait der gebürtigen Eisenstädterin hat ORF Burgenland
Gestaltung: Barbara Riedl-Daser


5. Wozu hatte Ötzi 61 Tätowierungen?

Wieder macht Ötzi von sich reden - eine weitere Tätowierung wurde nun auf der 5200 Jahre alten Gletschermumie entdeckt. Das meldet die Europäische Akademie in Bozen (EURAC). Die Zeichnung auf dem Brustkorb sei aufgrund der dunkel gefärbten Haut der Mumie mit bloßem Auge nur schwer erkennbar und erst eine spezielle Fototechnik habe sie nun aus tieferen Hautschichten ans Tageslicht gebracht. Zu sehen auf science.ORF.at.
Gestaltung: Barbara Riedl-Daser


6. Kommt "La Niña" künftig öfter?

Der Klimawandel könnte öfter das Wetterphänomen "La Niña" mit sich bringen. Das vermutet ein Forscher-Team aus Australien, China, den USA, Frankreich und Peru. "La Niña" ist ein wiederkehrendes Wetter-Phänomen im Pazifikraum - mit Dürren im Südwesten der USA, Fluten im westlichen Pazifik und Hurrikans im Atlantik.
Gestaltung: Redaktion

Redaktion: Barbara Riedl-Daser


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