Lungenkrebs, Glyphosat und Forschungspolitik

Bessere Chancen bei Lungenkarzinom +++ Brief an Europäische Kommission +++ Brief an österreichische Politik

Bessere Chancen bei Lungenkarzinom

Täglich erhalten 10 Menschen in Österreich die Diagnose Lungenkrebs. Die Chancen und Therapie-Möglichkeiten haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert - dank neuer Behandlungsmethoden. An der Uni-Klinik in Innsbruck tagen ab heute 1500 Thorax-ChirurgInnen aus aller Welt - es ist der größte derartige Kongress weltweit, um sich über neue, vielversprechende Methoden auszutauschen.
Gestaltung: Wolfgang Böhmer
Mit: Thomas Schmid, OA Univ. Klinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie, Innsbruck


Brief an Europäische Kommission wegen Glyphosat

Ist das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat krebserregend oder nicht? Bis vor kurzem waren die Studien, die diese Frage für die Europäische Kommission beantworten sollen, geheim. Die Behörden, die die Risikobewertung durchführen, haben sie nicht veröffentlicht; das mussten sie letztlich aber wegen eines Gerichtsurteils. Eine Analyse dieser Studien liefert nun Hinweise auf Krebsfälle in Tierstudien, die von den Behörden nicht berücksichtigt worden sein sollen.
Gestaltung: Marlene Nowotny
Mit: Helmut Burtscher, Global 2000


Brief an österreichische Politik

Verschiedene Organisationen fürchten um die "Forschungsmilliarde" und die Uni-Finanzierung. In einem offenen Brief wenden sich heute unter anderem der Wissenschaftsfonds FWF, die Universitätenkonferenz uniko, die Österr. Akademie der Wissenschaften und das Institute of Science and Technology IST Austria an die Politik: sie appellieren, diese geplanten Vorhaben "nicht dem Wahlkampf zu opfern". Der offene Brief ist heute auch Thema auf science.ORF.at.


Redaktion: Barbara Riedl-Daser

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