Salzburger Festspieldokumente - Besuch bei Maxim Schostakowitsch

1. 25 Jahre Salzburger Festspieldokumente
2. Maxim Schostakowitsch über seinen Vater
3. Yarina Gurtner goes New York

Beiträge

  • Maxim Schostakowitsch über seinen Vater

    Bei den Salzburger Festspielen hat heute Abend die Oper "Lady Macbeth von Mzensk" Premiere. Maxim Schostakowitsch, der Sohn des berühmten Komponisten Dmitrij Schostakowitsch hält nicht viel von den Neuinszenierungen dieser Oper. Der heute 79-jährige Dirigent hat einen großen Teil seiner Berufslaufbahn der Interpretation der Werke seines Vaters gewidmet. Neu-Inszenierungen würden die Werke und deren Botschaft oft verfälschen, so meint er. Bei einem Besuch in seinem Wohnort unweit von Sankt Petersburg spricht Maxim Schostakowitsch über "Lady Macbeth von Mzensk" und warum sie seiner Meinung nach von Sowjetdiktator Stalin verboten wurde und er erinnert sich an das Leben der Familie unter dem Stalin-Regime, die er als Kind miterlebt hat.

  • 25 Jahre Salzburger Festspieldokumente

    Vor genau 25 Jahren haben sich die Salzburger Festspiele entschlossen, gemeinsam mit dem ORF die Archive der Aufzeichnungen aus Salzburg zu öffnen. In der Edition "Salzburger Festspieldokumente" wurden seitdem, nach klanglicher Restaurierung, bei unterschiedlichen Labels über 400 Aufnahmen auf CD oder DVD veröffentlicht und dokumentieren in ihrer Gesamtheit die Geschichte der Festspiele ab dem Jahr 1931. Zum Jubiläum blickte man heute zurück auf die Anfänge der Festspieldokumente, zudem wurden bei der Pressekonferenz auch die Neuerscheinungen dieses Jahres vorgestellt.

  • Yarina Gurtner goes New York

    Die deutsche Autorin und Journalistin Claudia Schreiber hat im Jahr 2005 ihren Roman "Emmas Glück" heraus gebracht, in dem das Thema Sterbehilfe anhand einer märchenhaften Liebesgeschichte zwischen einer mittellosen Bäurin und einem krebskranken Mann aufgerollt wird. Im Jahr 2006 hat der deutsche Regisseur Sven Taddicken den Roman verfilmt - er wurde dafür mehrfach ausgezeichnet. Und im vergangenen Jahr hat die Salzburger Schauspielerin Yarina Gurtner den Roman für die Bühne adaptiert und ein musikalisches Ein-Frauen-Stück daraus gemacht. Mit großem Erfolg hat sie es im Theater Spektakel in Wien aufgeführt und heuer im März in Salzburg im Freiraum Oberndorf. Als vorläufigen Höhepunkt präsentiert sie den Monolog heute Abend in den Vereinigten Staaten, denn Yarina Gurtner ist mit "Emma's Bliss" zum renommierten Midtown International Theatre Festival nach New York eingeladen.

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