Para(o)lympisch am Eis: Steine schießen und schieben

Curling - Boccia auf dem Eis, mit und ohne Besen.

Noch bis Sonntag, 18. März, finden in Pyeongchang in Südkorea die Winter-Paralympics 2018 statt und 13 Österreicherinnen und Österreicher sind als Athletinnen und Athleten mit dabei. Eine Sportart ist Rudi schon bei den Olympischen Winterspielen im Fernsehen aufgefallen: da wird eine Art Stein oder Pflock über das Eis geschossen und der Weg Richtung Zielkreis wild mit Besen bearbeitet. Curling heißt der Sport. Der Radiohund will der Sache auf den Grund gehen und ruft Boris und Manuel Seidl vom Österreichischen Curling Verband an. Die zwei Brüder aus Oberösterreich sind seit den Olympischen Winterspielen 2002 große Fans der Sportart und erklären Rudi alles, was man über Curling wissen sollte.


Boris Seidl: "Beim Rollstuhlcurling ist ein wesentlicher Unterschied, dass kein Wischen erlaubt ist, dass das Wischen mit dem Besen nicht möglich ist: mit dem Rollstuhl kann man schwer neben einem Stein herfahren und wischen, wie es beim Fußgängercurling möglich ist. Man verwendet außerdem eine Art Teleskop-Stange, mit der man den Stein wegschiebt. Hinter dem Rollstuhlfahrer ist ein anderer Rollstuhlfahrer, der den Spieler stützt, bzw. bremst, damit er überhaupt den Stein von 20 Kilo wegstoßen kann. Und Rollstuhlcurling muss man sehr präzise spielen, da man den Stein nicht mehr beeinflussen kann - weil es ja keine Wischer gibt."


Gestaltung: Theresa Freudenthaler

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